Wie investieren wir unser Leben?

Diese Ihnen möglicherweise etwas ökonomisch anmutende Optik gestattet aber auch, etwas Abstand zu dieser grundlegenden Bestimmung unseres Lebens zu gewinnen, und uns dabei auch die Frage zu stellen, wie diese Festlegung eigentlich zustande gekommen ist und aufrechterhalten wird.

 

Dabei stellt sich zentral die Frage, woher die Informationen stammen, nach denen wir uns ausrichten, und dabei möchten wir Ihnen nahelegen, sich sowohl nach den Informationen zu richten, die Sie aus Ihrer physischen Umgebung erhalten, heute gehört allgegenwärtig auch die Telekommunikation dazu, und einer neuen Informationsquelle in Ihrem Innern.

 

Diese Informationsquelle in Ihrem Innern ist selbstverständlich nicht neu. Uns als Menschheit und der Wissenschaft heute ist sie schon sehr lange, bzw. seit sicher 20 Jahren bekannt. Die Rede ist von einem inneren Schauen, das aber nichts Erinnertes, nichts Erfundenes, nichts selber Gemachtes, auch nichts Imaginiertes, Esoterisches oder Religiöses ist. Vernehmen Sie dazu den Hirnforscher Franz X. Vollenweider.

 

Zum erschütternden Unterschied der Qualität des Erkennens bei den Drogen äusserst sich hier Ralph Metzner:

 

Es ist auf relativ einfach Weise möglich, sich dieses innere Schauen, und zwar ohne Drogen(!) wieder anzueignen.

 

Dabei können Sie die rein praktischen Dinge interessieren, Funktionales, mit Anwendung im Privaten, Gewerblichen, Industriellen. Weil es dabei immer um das Dienliche und Nützliche geht, und bei uns immer auch um das Herz, leiten wir Sie dazu hier auf die Website useheart.ch weiter.

 

Auf der aktuellen Website hier geht es um Hintergründe, Herkunft, Merkmale, Unterschiede zu anderen Methoden, und dgl.

Letzte Vertreter des Elementarschamanismus sind in Europa bei der Hexenverfolgung hingerichtet worden. Der „weltweit florierende New Age-Okkultismus“ ist jedoch nur eine „Scheinrenaissance. Die Schamanen kehren zurück – aber in eine andere als ihre ureigene Welt. Die Geister, die sie einstmals riefen, zogen sich in die Tiefe der Taiga zurück und ...

Wissenschaft ist schon recht - ich aber brauche einkommen!

Diesen Weg hast Du: Wenn Du kein Einkommen hast, musst Du Zeit haben! Und die hast Du auch, sonst stimmt etwas nicht! Und mit Deiner Zeit, Minimum drei Wochen, bist Du voll dabei. Hol Dir hier Deine gratis Grundausbildung!


... verpuppten sich wieder.“ Prof. Klaus E. Müller, der den Begriff des Elementarschamanismus geprägt hat, bezieht sich auf die Tatsache, dass die „Geister“ der Esoterik „offensichtlich nicht mehr die Kraft haben, sie von Grund auf zu verwandeln [Kursivschreibung durch Klaus E. Müller], was ihren Vorgängern einstmals die Fähigkeit verlieh, zwischen Menschen und Geistmächten zu vermitteln, wenn die Not das gebot, die Existenz auf dem Spiel stand.“ (Klaus E. Müller, Schamanismus – Heiler, Geister, Rituale, 1997, S. 123 f).

 Elementarschamanismus ist die Lebensweise der Wildbeuter-Horden der Altsteinzeit, beginnend vor etwa 2.5 Mio. Jahren in Afrika, bis zur Sesshaftwerdung vor etwa 10‘000 Jahren. In dieser Zeit hatte der Mensch keine andere Wahl, als die Natur, beginnend mit den ersten Steinwerkzeugen zum Zerkleinern von Fleisch, weil er keine Reisszähne hatte, beherrschen lernen zu müssen (siehe folgendes Video). Diese, unser Erbgut, Verstand und Innovationskraft hervorbringende Selbstentwicklungs-, Wissens- und Technikentwicklungs-Tätigkeit ist heute noch Auftrag der Wissenschaft, wobei die genetische Selbstentwicklung mit der Sesshaftwerdung abgesehen von wenigen Ausnahmen zum Stillstand kam.

 

Gerne unterbreiten wir Ihnen unter folgendem Button nun die Gründungspräsentation.

Die Bestreitungen, Repliken und neuen Erkenntnisse finden Sie unter:

 Viele wenden sich an uns, weil sie erschüttert sind, vor unlösbaren Aufgaben, in tiefer Trauer, einsam, der Partner wieder im Alkohol, von maskenhafter Oberflächlichkeit enttäuscht, von den Verpflichtungen überfordert, vom Durch-Tragen erschöpft. Und das darf sich auf keinen Fall wiederholen!

 Hier erhältst Du das Ja-Wort mit Deiner Urkraft.

 Versprich ihr, als Frau, ganz Frau zu sein, Ur-Frau.  Höre auf zu kämpfen. Mühelos entfaltest Du Deinen Beruf des Integrierens.

 Was ich hier in dieser Video-Reihe gemacht habe, ist für Dich nur etwas Mittelmässiges. Ich bin nur Techniker, habe mir davon nur angeeignet. Du aber hast das im Blut. Du heilst mit Hingabe und Mitgefühl die Erschütterungen der sangha. – Hast Du im White Eagle Medizinrad von Wa-Na-Nee-Che die Karte der Frau vermisst? Hier ist sie:

 Als Mann, auf dem Weg des Schamanen, wirst Du nur kurz bei uns sein. Du lebst in der Natur. Und es wird jemand da sein, wenn Du zurückkehrst.

Dem Schrecken entrinnen wir durch die - furchtbares Wort - Disziplin, das Mögliche zu tun. Nur das Mögliche; das reicht, wenn wir dabei auch die beste Qualität wählen, und uns dazu tatsächlich auch selber verändern. Und das geht auf einmal wie von selbst, wenn uns der Schreck im Nacken sitzt. Die für Aussenstehende ungeheure Leistung ist keine Glaubensfrage, wie Sie sich gerne in folgender Reihe vergewissern können.

Nicht ohne Grund ist diese Wucht von der Kirche aus der Welt gedrängt worden; nicht nur von der christlichen. Wir denken manchmal noch, es dürfe nicht sein. Und das geht tatsächlich auch mir noch so. Aber die Zeit ist reif, sich damit zu zeigen, und dies nicht nur wenigen, sorgsam Auserlesenen, denen wir den Datenstick persönlich in die Hand drücken, wie es im ersten Video gerade noch heisst. Und Du verstehst von selbst: Wir sind keine Therapeuten! Da ist eine Urkraft in uns, die uns selber heilt! Und dieser Kraft unterwerfen wir uns mehr als gern!

Und gerne auch kannst Du analytisch, mit den Sinnen, durch beobachtendes Miterleben verstehen:

Typ 1: Analytisch - Aug und Ohr

In abstrahierter, nämlich zusammengefasster Form findest Du als analytischer Typ eine Übersicht in folgenden 42 Minuten.


Typ 2: Analytisch - Text


Typ 3: Praktisch, aber auch entsprechend Vorsichtig. Lernen zuerst einmal durch hineinversetzen in die gENAU RAPPORTIERTE Praxis des andern. Sinnvoll Auch als Ergänzung zu Typ 1

... und gleich zu Beginn: Schau bei unserer Website nur rein, wenn Du zustimmst, dass diese, aus Gründen personeller Knappheit, insbesondere weil uns in den Zeiten von Corona die Hände gebunden sind, mit den entsprechenden Ausbildungen zu starten, eben noch nicht ganz auf dem Stand ist, den wir gerne hätten.

 

Anderseits kann das immer sagen, wer an sich den Anspruch des Wachstums stellt. Geben wir uns also mit dem Vorliegenden zufrieden. Es ist so weit okay, aber, im wissenschaftlichen, in unserem Sinn, noch nicht vollständig. Wie Wissenschaft STETS bereit ist, sich eines Besseren zu belehren, zu WACHSEN. Gerne kannst auch Du dazu beitragen!

 

Ich selber befinde mich aktuell in einer Zeit des Sich-Einrichtens, angekommen aus der Anarchie der Wildnis, des Unterwegsseins, in formatgebender Hinsicht. Diesen Umbruch findest Du wiedergegeben in folgender Video-Reihe. Da Schamanismus keine Philosophie ist, durchaus aber ...

 

- anders als es etwa der Bewusstseinsforscher Christian Scharfetter dachte -

 

... ERKENNTNIS liefert, sogar in grösster Selbstverständlichkeit LEBENSRELEVANTE, STEUERUNGSRELEVANTE Erkenntnis AUS EINER ANDEREN WIRKLICHKEIT, findest Du immer wieder auch für mich überraschende Wendungen, die ich sehr gerne umsetze auf dem Weg aus der Anarchie. Von der Qualität - der Inhalte - möchten Du Dich gerne überzeugen.


Typ 4: Alle Typen

Hier ist Systematisierung besonders gefragt, um nicht in der Flut von Informationen zu versinken. Deshalb folgende thematische Struktur. Das Buch "Erschaffen in Trance" ist dazu lohnender Coach.

 

Wenn wir der Gefahr in die Augen blicken, haben wir keine Zeit für Ausbildungen. Bringen wir uns so rasch wie möglich in Sicherheit. Aber worin besteht die Gefahr, und Sicherheit in welchem Sinn ist vonnöten? – Leider ist gar von einer die Not ausnützenden Branche zu warnen. Eine Typologie findest Du im Buch „Kosmetische Reisen“, Kapitel "Warnung vor bösartigem Verlauf und Missbrauch. Not. Notprogramm. Missbrauch statt Hilfe".

 

Wenn Du ein 10tägiges Programm in Betracht ziehen kannst:

Wenn Du zudem analytisch vertiefen willst:


Willkommen, nun denn, beim weltweit wahrscheinlich einzigen Anbieter des echten Schamanismus!

Wie kann man sagen, etwas sei der einzige echte Schamanismus?

 

Wenn man sich auf Worte einlässt, gibt es gewisse Spielregeln. Zu schauen ist da, woher das Wort kommt. Wer hat es zuerst verwendet und welche Bedeutung hat es da. Ferner können mit diesem Wort auch die gleichen Bedeutungen von später und andern Orten versehen werden.

 

Etwas ganz Besonderes beim Begriff des echten Schamanismus nun ist die Zeit, in welcher er entstand und die ganz normale Lebensweise des Menschen war. Es ist die Zeit, als er verhaltensmässig und genetisch vom Tier zum Menschen wurde. Die Intelligenz nahm zu und vor der Sesshaftwerdung war ein Zustand erreicht, den wir auch heute noch einnehmen können. Es handelt sich dabei um einen besonderen Zustand des Bewusstseins. Dieser kann mit den heutigen Möglichkeiten der Medizin im Gehirn gemessen werden. Da geht es um so genannte paradoxe Erregungszustände von höchster Konzentration und gleichzeitig tiefster Entspannung. Dabei gelangen auch Informationen ins Bewusstsein, die uns als kleine Kinder bei einer Frequenz der Gehirnströme von 0.5 bis 3 Hz, den Deltawellen, zugänglich waren. Das ist aber nicht nur Traum, denn im Traum messen wir die Thetawellen, 3 bis 7 Hz. Wer es kennt, weiss, dass da Information von ausserhalb von einem selber kommt, auch von anderen Orten und aus anderen Zeiten. Wer es nicht kennt, kann vielleicht mit dem Hinweis auf den Geschmack gebracht werden, dass auch dienende Menschen, die sich sehr auf andere einstellen, Deltawellen haben können. Das Dienen, also das Weglassen des Eigenen und das Aufnehmen und Verwirklichen des andern, ist denn auch eines der zentralen Merkmale des Schamanismus, wobei man sich aus verständlichen Gründen auf das höchstentwickelte Seiende ausrichtet und sicher nicht auf irgendwelchen Schwachsinn, wie es dann in den späteren, leider auch noch Schamanismus genannten Richtungen, dem Komplex-, dem Besessenheits- und dem esoterischen Schamanismus geschieht, wobei dort wegen falscher Technik meist auch der Zustand paradoxer Erregung gar nicht erst erreicht wird und dann einfach etwas daherfantasiert wird.

 

Unerlässliches Merkmal zu Prüfung der Echtheit ist die durchlebte Schamanenkrankheit. Man wird davon befallen, wird für die Gesellschaft unerträglich, muss hinaus in die Natur, bleibt dort bis man nicht mehr anders kann und kommt dann nach Jahren der Lehre und Verwandlung zurück. Diese Prozesse sind derart auffällig, dass sie in der Gesellschaft Spuren hinterlassen. Dazu gehörten garantiert psychiatrische Gutachten, heutzutage leider auch noch Versuche der Entmündigung. Für Studierende bieten wir deshalb Schutz.

 

Etwas Spekulation bleibt es, tatsächlich der einzige Anbieter zu sein, aber ich habe ausgiebig recherchiert. Falls Sie von jemand anderem hören, bitte ich Sie, mich zu informieren. Wir werden sicher zusammenspannen.

 

Urs Rüesch

 


Im Folgenden nun ein paar grundlegendere Fragen, die immer wieder an mich herangetragen wurden

 

H1) Ist es denn wirklich unerlässlich, psychiatrisch krank, psychotisch zu werden?

 

a) gibt es einige, die stehen schon an diesem Punkt, und

b) gibt es die veränderten Bewusstseinszustände von

    b1) nicht-genitalfixiertem Sex und

    b2) unserem Trancetanz, ...

... einem siebentägigen Training, wo Sie lernen, sich auch im Alltag innert nützlicher Zeit wieder in diesen Zustand zu versetzen. Ob man an Geister glauben müsse, werden Sie nicht fragen, denn solche Erlebnisse gehören dann bereits zu Ihrem ganz normalen Leben. Sie werden Ihr heutiges Leben als eine Art von Schlafen erkennen.

 

H2) Man werde das bald kopieren.

 

H3) Worin die wesentlichen Unterschiede zum Christentum bestehen.

 

Schamanismus ist Wissenschaft, Christentum Glaubenssache.

 

H4) Ist, demzufolge, Schamanismus gar keine Metaphysik?

 

Schamanismus ist Wissenschaft plus Gewissheit von materiell nicht Beweisbarem. In dieser Metaphysik ist das Trainieren, das Stärkerwerden und das Auflösen des durch Erziehung und Traumatas erworbenen Charakters entscheidend.

 

/ An diesem Punkt kommt es zu teilweise heftigen Reaktionen. Da wird etwa vorgeworfen, ich wolle nur Geld machen, da müsse man eine ganze Ausbildung absolvieren; andere kommen sich als Person zu kurz gekommen vor; und ich selber habe den Impuls, den einen oder die andere zu besuchen. Aber die Sachebene, die kritisierte Diskrepanz von Wissenschaft und Metaphysik muss nach dem Versuch hier nun herbeizuführender Versachlichung dann schon auch fortgesetzt werden. /

 

Wenn Xi Jinping wieder in der Küche steht

Wenn Horst Seehofer, der Ministerpräsident von Bayern, wieder in der Küche steht, denkt er: „Hätte ich nur etwas mehr Zeit für mein Amt. Ich möchte mich der grossen Verantwortung möglichst ganz hingeben.“ – Wenn auch du die grosse Verantwortung deines Amtes, deines Berufes, deiner Gemeinschaft spürst und wahrnehmen willst: stehe nicht in der Küche.

 

       *       *       *       *       *       *       *

Als ich unserer Köchin sagte, dass ich noch froh wäre, wenn sie in freier Zeit durch Ausprobieren die vergessene Kombination des Zahlenschlosses eines Koffers herausfinde, sagte sie nein, das tue sie nicht. Okay, dachte ich, dann mache ich das am Wochenende. Und ich weiss, dass sie damit mehr Zeit für die Fitness hat. Ich unterstütze das sehr, auch um den wertvollen Belastungs-Entspannungszyklus zu verstärken.

 

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Verbringen wir unsere Zeit möglichst hochwertig, vergeuden wir also nicht unsere Zeit, und wählen wir dazu wenn nötig auch einen Kurs, eine Aus- oder Weiterbildung.

 

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Ein bestausgebildeter Freund von mir, Dr. der Naturwissenschaften, chronisch in Zeitnot, scheut nicht sich anzustrengen. Aber er vergeudet seine Zeit durch niederwertige und gefährliche „Fitness“ auf dem Fahrrad durch den Dreck von Zürich zur Arbeit. Zwei Mal dreiviertel Stunden pro Tag. Schnell kann man in dem Verkehr auch aus Sicherheitsgründen nicht fahren, und immer wieder das Warten an den Verkehrsknoten. Fitness sonst macht er nicht. Das Problem: Er meint, er sei berühmt und sein Handeln habe deshalb eine in die Gesellschaft ausstrahlende, zur Nachahmung führende, für die Umwelt positive Wirkung. Man schaue, wenn er Rad fahre. Das ist Quatsch. Das beachtet kaum jemand. Er leidet da, selber unerkannt, seit seinen sehr guten Schulnoten unter Grossartigkeit. Er ist nicht Xi Jinping. Er bringt sich dadurch nur in Lebensgefahr und schadet sich, der Wirtschaft und der Umwelt durch Zeitverschwendung. Durch Fitness/Wellness könnte er mehr leisten; seine Leistung pro Umweltbelastung nähme sowohl in der üblichen Lebensarbeitszeit wie auch durch Fitness ins Alter mit längerem Erwerbsleben zu. Er aber wird unter seiner Arbeitslast gegen die Ferien hin zusehends depressiv, benötigt dann zur Erholung doppelt so viel wie ich und hat aus der Zeit der Erschöpfung Schwächen im Geschäft zu beklagen wie etwa viel zu tief ausgehandelte Honorare oder dass Auftraggeber bemerken, dass er sich nicht mehr wehren kann und ihn dann das Honorar gar nicht bezahlen. Als dann kürzlich mit seinem grösseren Anteil an Auslandaufträgen auch noch der Wechselkurs des Euro tief lag, gab’s von unserem „vorbildlichen Xi Yinping“ ein Geburtstagsfest, das die Geladenen selber zu bezahlen hatten! Die Einladung habe ich bei mir im Archiv.

 

       *       *       *       *       *       *       *

Gerade sagte meine Mutter mit Trauer im Gesicht, der tue ihr aber schon noch leid. Ich erwiderte, dass ich ihn doch schon beraten und gewarnt habe, er sich aber nicht dreinreden lassen wolle. Mit einem Ja-dann war sie wieder erleichtert. Er muss, und darf ja auch, seine eigenen Erfahrungen machen, notfalls bis ins Grab. Hier auch ein Beispiel, wie jemand wegen seinen guten Noten in Lebensfragen nicht hören und nur mit Schmerz lernen kann. Und statt aus der körpereigenen Apotheke gibt’s dann und wann ein Schlückchen. - Verschwendung!

 


Wir haben eine unglaublich starke Fähigkeit, uns selber zu programmieren. Das geht so weit, dass das Gedachte zu unserer Wirklichkeit wird. Wir können auch die materielle Wirklichkeit tatsächlich verlassen, unser Körper arbeitet, und wenn wir zurückkommen, bemerken wir, dass er erschöpft, vielleicht sogar geschädigt ist. Wenn wir richtig mit dem Körper umgehen, sind wir freier Geist, Freiseele, wie die Schamanen sagen. Wenn wir sterben müssen sowieso. Entscheidend ist, wohin wir unsere Aufmerksamkeit lenken, welche Einstellungen wir im Kopf vornehmen und mit wem wir uns im Engsten zusammentun.

 

Flügel hätten wir alle, aber solange wir nicht zum Höheren orientiert sind, können wir dorthin nicht aufsteigen und bleiben, wie als Greife dargestellt, selbstbezogene, räuberische Egos.


Fortsetzung der Fragen

Die häufigsten Fragen finden Sie unter FAQ.

 

H5) Zuerst sagen Sie, Schamanismus sei Wissenschaft, dann ist da auch Metaphysik. Was jetzt?

 

Die Trennung von materieller und geistiger Gewissheit ist typisch abendländisch und sogar ein Christian Scharfetter, bedeutender Psychiater, Fachmann der sich einlässlich mit dem Geistigen befasst hat, überhört, wenn etwa Jayandra Soni, anerkannter Indologe berichtet, dass durch Meditation auch Erkenntnisse gewonnen werden können. Erkenntnisse von verschiedenen, anerkannten Meditierenden decken sich und bilden so intersubjektive Wahrheiten in einem Bereich, welcher der materiellen Wissenschaft nicht zugänglich ist. Und wir sind in diesem Bereich mit den gleichen Werkzeugen unterwegs wie die materielle Wissenschaft: unserer Erfahrung (Wahrnehmung) und unserem Verstand. Sich mit beiden Bereichen zu befassen ist durchaus sinnvoll, wenn wir bedenken, dass von den kostbareren Dingen in unserem Leben, etwa der Libido, so manches in den beiden Bereichen stattfindet. Wir müssen das Geistige bei der Wissenschaft dazu nehmen, sonst sind wir nur halb.

 

Aber wie soll denn das möglich sein, das Geistige bei der Wissenschaft dazu zu nehmen, wenn beim Geistigen auch von ausgewiesensten Fachleuten sträflich unverträgliche Aussagen zu ein und demselben kommen? Vielleicht schauen Sie sich dazu die zum Tod des angesehenen Jaspers-Nachfolgers Hans Saner ausgestrahlte Wiederholung des vom jungen Norbert Bischofberger moderierten Gesprächs mit dem Natur- und Religionsphilosophen Robert Spaemann und meine Anmerkungen hier in Ziff. 45 an. Aber werfen Sie mir bitte nicht vor, mit einer zu absolvierenden Ausbildung nur Geld machen zu wollen. Das ist alles gratis hier.

 

H6) Also nun, wie soll denn das möglich sein?

 

Wenn man sich für ein philosophisches System entscheidet, ist es schon passiert. Norbert Bischofberger hat das Sensorium, die Frage nach der Gewalt provoziert zu haben, und Hans Saner projiziert Gewalt in die Spiritualität. Wegen seiner Fixierung kann er den ihm von Robert Spaemann nachgewiesenen Fehler nicht korrigieren, sondern springt gestikulierend weg und erweitert mit dem gleichen Fehler bei einem andern Thema. Die Fixierung lässt ihn nicht wirklich hinschauen. Zu arbeiten hätte er an seinen Erziehungsfolgen gehabt. (Ziff. 45a, b). Hans Saner übersieht auch die Erkenntnis der Hirnforschung, dass wir Befriedigungen und Süchten aller Art, chemischen, sozialen, biochemischen, dem Belohnungssystem im Gehirn anhängen, wenn wir von drohendem Schmerz, zuzufügen von nichts anderem als Gewalt, davon nicht abgehalten werden. Beliebt ist Hans Saner, weil er uns den Speck von angeblich nicht notwendiger Leistung durch den Mund zog, etwa durch das bedingungslose Grundeinkommen. Der Mensch muss manchmal das Negative unausweichlich vor sich sehen, um sich zum Guten aufzuschwingen.

 

H7) Die Annahme von Verletzungen und Selbstbelügungen zu Grunde zu legen, da im Einwanderungs-Video mit Natalie Rickli und Rechtsprofessor Jositsch [016, weiter unten], war ungeschickt. Besser das gemeinsame Erklimmen des Gipfels thematisieren. Die PR-Frau Rickli hätte Ihnen da sicher ein paar bessere Vorschläge gemacht. Aber man muss solche Spezialisten tatsächlich dann auch aufsuchen!

 

Das Thema ist etwas komplex und für einen Werbespot deshalb wenig geeignet. Mir selber passt ein im Video vielleicht mitschwingender Therapeuten-Groove, dieses „da muss man jemanden doch schonen; da ist jemand doch verletzt“ auch nicht. Es ist aber gerade umgekehrt gemeint: Man muss zu sich selber eine gewisse Härte entwickeln, wo man verletzt wurde wirklich hinschauen und die abdeckenden Selbstbelügungen dort endlich abstellen. Nimmt man auch das folgende Einwanderungs-Videos dazu, 017, worauf im ersten Video ausdrücklich hingewiesen ist, wird klar, dass da nicht der Therapeuten-Groove propagiert wurde, sondern im Gegenteil doch Empörung angesagt ist wie im 018 ertappt eine hier nach dem Balkankrieg aufgenommene Kroatin mir als Arbeitgeber auf der Nase herum tanzt. Die SVP ist nach der Merkelschen Flüchtlingswelle eingeschlafen und verpasst den Wahlkampf. Es geht doch nicht nur um die Menge der Einwandernden! Diese Aufgenommene hat uns in ihrer Selbstherrlichkeit und der Eifersucht ihres Mannes von einem Tag auf den andern verlassen und bei uns einen Notstand, fast einen Heimeintritt meiner Mutter ausgelöst [Video "Use!  1. Sendung - c. Quartierarbeit Urs Rüesch"]. Solchen Missbrauch des Gastrechts soll es nicht mehr geben! Bin dann gespannt, wie es in Deutschland in ein paar Jahren so aussieht. Integrieren sich die Eingewanderten oder ist ihnen ihre Wurzel doch wieder wichtiger, wenn es darauf ankommt.

 

 

H8) Was halten Sie von den Runen?

 

Optisches, das auf etwas anderes Existierendes verweist. Die Beziehung zu diesem andern sollte möglichst klar sein, sodass man nicht rätseln muss, was gemeint ist, sondern versteht. Das Ziel, der Zweck, der Nutzen solcher Kommunikationssysteme muss das Verstehen oder das Zuwenden von etwas Gemeintem sein. Die Faszination von solchen Kommunikationssystemen wie den Runen, deren Gemeintes nicht ins Auge springt, rührt a) von einer Faszination des Geheimnisvollen, des verheissungsvollen Unbekannten oder b) von einer Überzeugung, mit diesen Zeichen, deren Bedeutung, oder zumindest das freundschaftliche oder schadende Wesen man dann kennt, könne etwas mehr als Sprachliches bewirkt werden. Hier stellt sich die Frage, weshalb dies nicht gleich durch ein Kommunikationssystem mit bekannter Zuordnung von Form und Inhalt – oder wenn wir als Geistige für die Kommunikation mit Geistigem nicht seltsamerweise einen Umweg über materielle Zeichen brauchen – durch die eigenen Gedanken, die das Gewünschte beinhalten, erreicht werden könne; und offensichtlich dabei ist auch, dass es sich dabei um Systeme handelt, die auf dem Senden beruhen, derweil es im echten Schamanismus aus den andernorts bereits dargelegten Gründen um das Empfangen von möglichst hochwertiger Information geht. Das ist nicht wenig, wenn wir bedenken, dass Information unser gesamtes Erleben ausmachen kann, also wie wenn etwas voll materiell stattfindet, etwa Wohlbefinden, Glückserleben oder Ekstase.

 

H9) Ist der Schamanismus bei Ihnen mit Ihrer Schwester eine Familiensache? Haben Sie das von Ihren Eltern erhalten?

 

Die schamanischen Bezeichnungen beim System meiner Schwester sind Finten von Eligio Stephen Gallegos um den Anschein zu erwecken, es sei schamanisch. Auch haben unsere Eltern mit Schamanismus nichts zu tun und der echte Schamanismus kann überhaupt nicht von den Eltern auf die Kinder übertragen werden (siehe auch "Schatten der Wikipedia; Schamanismus", Seite 99). Das Vererben des Schamanenstatus ist immer Zeichen von Schwachsinn, weil da, wie in der Dokumentation von Helen Stehli Pfister durchaus korrekt wiedergegeben, nichts von Menschen übertragen werden kann. 

 

 

H10) Gallegos schneidet nur vom Kuchen des Schamanismus ab?

 

Leider ja. Für die Indigenen ist das verheerend. Wer sich nicht schon vom Erlebnistourismus von Michael Harner hat verseuchen lassen, muss wie die Lakota ohnmächtig mitansehen, wie die schamanischen Markenzeichen „Krafttiere“, innere „Reise“ und „Krafttierreise“ von dem Professor schamlos und absolut vorsätzlich missbraucht werden. Seit meiner Kritik seines Systems kommt es denn auch zu hoffnungslosen Rettungsversuchen von Gallegos. Auf einmal wurden die selber in der „Imagination“ und „Aktiver Imagination“ produzierten inneren Bilder, wie Gallegos seine Schülerin Mary Diggin die Methode auf der Website tiefenimagination.net beschreiben lässt, …

 

 … auf www.deepimagery.org jüngst zu „active imagery“ und „where the imagination itself is active“, …

 

 

… wo sich das Aktive also flux auf die Bilderwelten, das Gesehene zurückzog. Wie wenn es passive Imaginationen und Bilderwelten geben könnte. Imaginationen und Bilderwelten sind immer aktiv, oder sie sind gar nicht vorhanden. Wenn bei dieser Technik „aktiv“ besonders erwähnt werden musste, geht es darum zu betonen, dass sich diese inneren Bilder nicht wie in der Psychose ohne unser eigenes Wollen bilden, sondern wir sie eben selber willentlich aktiv herstellen, wie wir es vom Fantasieren etwa vor dem Einschlafen kennen. Eligio Stephen Gallegos ist ein Filou.

 

H11) Was den grössten Unterschied zu einer Religion ausmache.

 

Dass ich mich, wenn ich mit etwas nicht zufrieden bin, immer wieder auch anders verhalte und schaue ob ich mich korrigieren kann. Da geht es auch um Grundsätzliches wie etwa meine Meditationspraxis, wie ich mit meinen Träumen umgehe oder wie ich das Verhalten meiner Mutter gegenüber optimieren kann. Für mich ist das ein wissenschaftliches Verhalten und ich denke, ich werde auch so verfahren, sollte ich einmal mit meinem Leben zufrieden sein. Kürzlich traf ich eine Frau, die hat nach ihrem ersten Beruf in der Pflege noch Politologie studiert und jetzt macht sie sechs Jahre vor der Pensionierung noch ein MBA, das sie für ihre Arbeit aber nicht braucht. Das ist dieser Charakter, resp. dieses Konstrukt, müsste ich wohl sagen, um nicht die unzutreffende Vorstellung zu evozieren, es sei so und so. Es ist eben immer wieder anders.

 

H12) Aber kommst Du mit diesem „immer wieder anders“ nicht in das gleiche Fahrwasser wie L. [meine Ex; siehe Instagram ursrueesch]?

 

Nein. Das war ätzend. So bin ich nicht, so will ich nicht sein und ich lehne ab so zu sein. Gattin und Gatte dürfen miteinander nicht so umgehen. Nachdem ich das erlitt, habe ich entsprechend das in meiner Macht Stehende unternommen, damit das nicht mehr vorkomme. Ich könnte noch mehr tun, aber dazu müsste ich die Identität von L. im öffentlichen Raum lüften, und damit würde ich mir gesetzlich schaden. Diese Rolle müsste meines Erachtens der Noch-Ehemann von L. wahrnehmen. Die Identität von L. könnte er durch blosse Bekanntgabe seiner eigenen Identität lüften, und dabei kann er über das Gesetz nicht benachteiligt werden. Ich würde es begrüssen, wenn in den Schweizer Heimatfilmen nicht eine Heidi-Romantik verbreitet würde sondern unser auch heute noch realistischer schamanischer Ursprung. Unsere Heimat, und wenn ich so herumschaue in der Welt auch die Heimat, kann realistischer werden.

 

H13) „Die Heimat kann realistischer werden“ ist so was von abgehoben. Die Heimat ist doch realistisch. Die Heimat ist das Reale, und sonst kann man ja gehen.

 

Die Heimat halten ganz offensichtlich zu viele nicht aus. Sie wandern innerlich aus. Wo etwa sind die Frauen, die sich Männer in den Betten wünschen, ohne dafür Geld zu verlangen? Kaputt!

 

H14) Ist weibliche Sexualität eigentlich eine Krankheit?

 

Sehen Sie: Das ist aggressiv, weil Sie sicher wissen, dass weibliche Sexualität keine Krankheit ist, aber in den Raum stellen, Sie hätten Hinweise, dass weibliche Sexualität eine Krankheit sein könnte. Sie drücken damit auch aus, dass Sie die Frauen generell als möglicherweise krank einschätzen, da die Frauen ja ganz generell eine weibliche Sexualität haben. Bei dieser Ihrer Ausdrucksweise müsste ich Sie als Polizist mit einer Ordnungsbusse belegen wie wenn Sie Abfall aufs Trottoir werfen. Da Sie in vergleichbarer Weise auch mit Frauen kommunizieren mögen, wird von dort ein „Sauhund!“ oder dgl. auf Sie zurückschallen. Sie brauchen sich über das „kranke“ Verhalten der Frauen nicht zu wundern. Und Sie drücken –zwar sprachlich ungeschickt – ja aber auch ein tieferes Unbehagen aus, dem Gehör zu schenken ist. Sie wollen Sex nicht nur gegen Bezahlung, oder was?

 

H15) Ich will nicht kriminalisiert werden und ich will nicht eine blosse Nummer sein.

 

Das finde ich fortschrittlich. Wie war’s denn gestern?

 

H16) Allein. Und vorgestern auch. Auch vorvorgestern … . Und so wird‘s ziemlich sicher auch morgen sein.

 

Ich bin gerade in einer Diskussion mit einer der bedeutenden Meinungsmacherinnen gerade auch zum Thema Verhältnis der Geschlechter. Vielleicht schlagen die nun ein neues Kapitel auf.

 

H17) Wenn es darum geht, Ihr Vermögen weiterzugeben: Geben Sie es Ihrer Frau, die Ihre Texte lehrt?

 

Entscheidend ist die eigene Verbindung zu einem möglichst hoch entwickelten Geistwesen. Das ist Gott. Wer nur Texte lehrt, ist weniger entwickelt.

 

H18) Wenn Sie aber zwischen der Anwendung der Texte und jemandem wählen müssten, die oder der noch nicht so weit entwickelt ist, aber auf dem richtigen Weg, wer würde Ihr Vermögen erhalten?

 

Es könnte durchaus sein, dass mich als Jüngeren jemand untergehen lassen würde, die oder der meine Texte lehrt. Das könnte ich nicht wollen. Da könnte es eine Gruppe von Leuten geben, die sich das Wissen aneignen. Die eigene Verbindung, in erster Linie, und im Weiteren die Beziehungen aber sind hochwertiger, auch wenn das für die materielle Wirksamkeit unter Umständen noch seine Zeit braucht. Das gerade relevante Wissen können Sie von jemandem auch erhalten, wenn Sie die richtigen Beziehungen haben. Und dafür bezahlt man etwa pro Stunde, aber nicht mit dem Vermögen. Das Wissen ist heute riesig und es lohnt sich, da Leute damit zu betrauen, die Routine haben. Bedenken Sie auch, dass man Fachleuten Fachleute gegenüber stellt und nicht Geister. Ihr Vermögen brauchen Sie bis zum Schluss. Und wenn Sie fragen, ob meine Frau mein Vermögen erhalte, wird das nur in dem Masse möglich sein, wie wir gemeinsam Resultate erzielen. Das ist übrigens bei mir selber nicht anders, :-). Aber wir kommen nicht zu kurz.

 

H19) Dann sind Sie also doch ein Guru.

 

Man braucht heute Fachleute, die an ihren Resultaten zu messen sind, für dieses und jenes.

 

H20) Im Video „Krumme Ziele. Dagegenstossen.“ [007] lesen Sie Ihrer Mutter ganz ordentlich die Leviten. Können Sie das auch im Geschäftsalltag?

 

 

Ich denke, das Entscheidende ist, Substanz zu liefern. Es geht nicht um persönliche Dominanz. Die Substanz knackt den Widerstand und man findet wieder zusammen, wie im 008 anschaulich. …

 

 

… „Auf dem Weg zu einem modernen schamanischen Tantra“ („Schatten der Wikipedia; Schamanismus“, Seite 172 bis 203) zeigt, wie wir mit Substanz auch ohne zu sprechen massive Übertragungen nach Soul Hunting überwinden, und wenn jemand aus Verpflichtungen einfach verschwindet, bin ich zuversichtlich, dass wir mit Substanz auf dem Gerichtsweg Erfolg haben.

 

H21) Zu einer bemerkenswerten Persönlichkeit, auch zum bereits aufgegriffenen Thema Philosophie (H5, H6, Ziff. 45, 45a bis c, 50, 61, 62a, 63, 63b): Betreffend das Interview von Ariadne von Schirach in der NZZ am Sonntag vom 21. Juli 2019: Ich bin von der Qualität der Aussagen von Frau Schirach beeindruckt und gehe davon aus, dass dies massgeblich durch ihre Sexualität mitermöglicht wurde. Keine Zicke! Wenn das so weitergeht, kann sie auch noch in Dialog mit der Wirtschaft treten und so auch ausserhalb der Kunst Bedeutung erlangen. Nein, Philosophie ist das nicht. Philosophen äussern sich nicht zu Dingen, die sie nicht verstehen, die aber bereits wissenschaftlich erforscht sind. Disziplin hier bedeutet, sich in den Fachgebieten kundig zu machen. Nicht selten kommt es stattdessen zu einer Abwertung von abgespaltenen Bereichen, um vor sich und andern selbstverständlich zu machen, weshalb man sich – vielleicht auch nur wegen der drohenden Menge von Daten – dort nicht hingibt. Ich nenne Ihnen dazu ein Beispiel aus dem Vortrag von Ariadne von Schirach zur Buchpremiere „Du sollst nicht funktionieren“ (https://www.youtube.com/watch?v=v9lbAydA9Os ab 02:03): „In diesem Maschinenraum geht es ein Bisschen einfach zu. Es geht um Effizienz. Es geht um Kontrolle. Es geht um Fehlervermeidung; Transparenz, also Les- und Vergleichbarkeit. Es geht darum, Qualität in Quantität zu verwandeln; bezifferbar, messbar und vergleichbar zu machen.“ Das, angetrieben durch das Profitstreben, ist für sie das Wesentliche der Wirtschaft. Ich empfehle da einfach den Perspektivwechsel zur Investorin. Wir alle sind die Investoren unserer Ressourcen, Zeit, Geld, Kräfte und andere Mittel in die verschiedenen Tätigkeiten und Bereiche in unserem Leben. Wenn das Geld ausgeht ist es eine Katastrophe. Und damit das nicht geschieht, lässt man sich anstellen oder geschäftet selber. Und weil man nicht nur mit dem Arbeiten Aufwand treiben will, achtet man darauf, dass man die Zeit nicht verplempert, auch die andern Ressourcen nicht vergeudet, sondern eben effizient ist. Eine für Abspaltungen typische Dämonisierung finden wir auch in der Kernaussage, es gehe in der Wirtschaft darum, Qualität in Quantität zu verwandeln, wie wenn sie eine gigantische Qualitäts-Vernichtungsmaschine wäre. Die Wirtschaft aber stellt gewünschte Qualität ja gerade her. Dazu gibt es tonnenweise gesetzliche Vorschriften. Seit jeher auch waren wir interessiert zu wissen, was uns erwartet. Der Schrecken ohne dieses Wissen ist genug! Umso wohltuender Heim zu kehren und dort Liebe anzutreffen.


63) Wenn Sie da etwas zu sagen haben wollen, müssten Sie zuerst einmal die Begriffe richtig verwenden, und zwar auch wissenschaftlich richtig, wenn das schon ein „wissenschaftlich orientierter Schamanismus“ sein soll. Es gibt keine „Empfindungen vom Körper und vom Geist, (…)“ [Ziff. 62a, 2. Abschnitt, Mitte]. Empfindungen sind keine Fiktion. Sie kommen aus den Nerven-Sinneszellen des Körpers.

Schamanismus muss primär etwas Gemeinsames sein. Das bedeutet, die Worte in dem am meisten verbreiteten Sinn zu verwenden. Ich meine, dass diesbezüglich im deutschsprachigen Raum nach wie vor der Duden das Mass der Dinge ist. Und da finden Sie unter „Empfindung“: 1. Wahrnehmung durch die Sinnesorgane, sinnliche Wahrnehmung; körperliches Gefühl, und 2. Gemütsbewegung, seelische Regung; Gefühl.

 

Aber mit dem „Transzendenten“, zu dem man den „Kanal“ „öffnen“ soll, haben Sie sich endgültig vertan. Transzendent: (Philosophie) die Grenzen der Erfahrung und der sinnlich erkennbaren Welt überschreitend; übersinnlich, übernatürlich. Geben Sie die Bezeichnung „wissenschaftlich“ ab. Das ist doch nur ein „Theater“.

Sie bestreiten, dass es Spezialisten geben könnte, die dank ihrer besonderen Ausbildung Informationen aus der Transzendenz (bildungssprachlich: jenseits der Erfahrung, des Gegenständlichen Liegendes; Philosophie: das Überschreiten der Grenzen von Erfahrung und Bewusstsein, des Diesseits), also aus einem Jenseits aufnehmen können?, Spezialisten auch einer Jahrtausende alten solchen Methode?

 

Nicht jede Wissenschaft ist Naturwissenschaft. Was halten Sie denn von Nietzsches: Es gehe darum, das Gefängnis des Denkens zu verlassen und existenziell ins Leben einzutauchen? Oder anders gesagt: Fühlen Sie sich beim Denken nicht manchmal auch etwas einsam? Ich meine, man braucht die Erfahrung Nietzsches nicht zu wiederholen. Er war ein grosser Denker, hat das auch sprachlich verkörpert, aber das hat ihn bei seiner Zeit nicht zur Beachtung gebracht (Volker Gerhardt, Sternstunde Philosophie, Friedrich Nietzsche – Das Leben bejahen, 00:55:08). Sind Sie denn, wenn Sie hochwertig denken, nicht isoliert?, ist das Denken nicht vielleicht sogar ein Ersatz für einen Nächsten, manchmal vielleicht sogar eine intellektuelle Variante der Selbstbefriedigung? Aber lassen wir uns nicht allein!

Wenn Sie damit meinen, dass die Wirbel des Denkens und der Emotionen, die vṛtti, wie Patanjali da in Ihrer Ziffer 33 zitiert wird, zum Stillstand kommen müssen, um ganz zu empfangen, also auch Nuancen und Gefühle eines  Gegenübers zu empfangen, dann haben Sie wohl Recht.

 

63a) Was ist denn jetzt? Ist es jetzt Wissenschaft oder nicht?

Da ist weder Wissenschaft noch Nichtwissenschaft. Da ist materielle Veränderung.

Das ist mir jetzt doch etwas zu orakelhaft. Sie können es auch Schweizerdeutsch sagen, aber ist da jetzt Wissenschaft oder nicht?

Ich meine, da ist Heirat, Verschmelzung.

 

63b) Wissenschaft ist eben schon eine Sache des Intellekts, und da haben Sie unseres Erachtens in Ihrem ersten Buch überzeugend aufgezeigt, dass es sich bei dieser schamanischen Richtung und eine wissenschaftliche Methode handelt. Und wenn sich auch das Transzendente selber wissenschaftlich nicht beweisen lässt, bringt diese Methode doch manch Neues auf die Welt, mit auch einiger Sprengwirkung. Sie zeigen, dass es schon auch lohnend sein kann, einfach nur im Kopf zu bleiben.

Die Geschichte gerade hier zeigt auch, dass sich Gegensätze, von denen man meint, sie würden sich ausschliessen, bei Nietzsche zum Beispiel das Apollinische und das Dionysische (Sternstunde Philosophie, Friedrich Nietzsche – das Leben bejahen, 00:16:23), in der aktuellen Politik könnte man die so unterschiedlichen Kulturen von Nord- und Südkorea nennen, … 

… nicht nur als „Fiktion“ (Ziff. 63) „im Kopf“ (Ziff. 63b) „heiraten“ können, sondern durchaus auch physisch, in der Aussenwelt, auch im Sex von „Gefühl“ und „Verstand“ (Ziff. 22, dann 57) dionysisch ihre Grenzen auflösen, um gemeinsamen einen grossen Traum zu leben. –  Weshalb nun aber geschah das nicht mit meinem Freund vom ersten Buch, dem eingefleischten Wissenschaftler? – Wovon er hätte verschont werden wollen, kam erst nachdem es ihm zu viel wurde. Er fürchtete, nicht mehr sein eigener Chef sein zu können, und so verliess er gewaltsam den bereits fortgeschrittenen Vereinigungsprozess. Erste schamanische Erfahrungen machte er, einen Traum, der als Todesfahrt seine tiefe Sorge ausdrückte, was geschieht, wenn er die Verbindung mit dem Schamanismus abklemmt („aber wer gibt dann den Krafttieren das Gegengift?!“), und er war auch schon dabei, eine schamanische Erscheinung, die sich bereits auch schon in der materiellen Aussenwelt abspielte, in seine Welt hinein zu nehmen und so als Wissenschaftler mit einer wissenschaftlichen These zu integrieren (Über C&T, Seite 85 unten bis 87).


62) Ihre Position in der Frage der sexuellen Treue ist mir nicht klar.

Ich befürworte Treue. Und ich stehe dafür, dass das wichtige Gut der Sexualität auch tatsächlich vorhanden ist resp. in ausreichendem Masse erschaffen wird. Da man dies von einem Partner nicht verlangen kann, kommt es häufig zu Irritationen und Entfremdung. Leider wird der eigene Körper heutzutage auch in der Paarbeziehung vielfach nicht mehr als etwas Soziales gesehen (siehe auch „Mein Körper – meine Entscheidung“, Ziff. 9). Das hat leider dazu geführt, dass man von der Sexualität nicht mehr, oder nur noch spärlich profitieren kann. Mit dem Schamanismus kommt die ursprüngliche, starke Sexualität zurück, auch das Verständnis, dass wohl niemand darauf verzichten mag, und dass wohl niemand auf die Idee kommt, einer geliebten Person Sexualität verbieten zu wollen, wenn man diese Person ausnahmsweise selber damit nicht ausreichend versorgen kann.

Aber ist es wirklich so, dass Personen fremdgehen, weil sie mit dem Sex mit dem Partner nicht zufrieden sind?

Das nannten 85 Prozent der Frauen und 79 Prozent der Männer, die untreu geworden waren, 2007 in der grossen Seitensprung-Studie des Göttinger Psychologe Ragnar Beer mit 2600 befragten heterosexuellen Frauen und Männern als Hauptmotiv.

62a) Aber schauen Sie doch in der Beilage, welche unlösbaren Probleme der Frau entgegenstehen, auch wenn sie noch so herzlich ist. Wegen dem allgegenwärtigen Stress ist es mit dem Sex vorbei.

„Doch alle Lust will Ewigkeit, will tiefe, tiefe Ewigkeit“, schreibt Friedrich Nietzsche in seinem „Zarathustra“. Ja, ja, schon gut; aber beim Sex kann man doch auch schwanger werden, und in jedem Fall muss man dann ja schon bald wieder arbeiten. Eine Schwangerschaft muss ausgetragen werden; das hat für die Frau unmittelbarere Konsequenzen, und deshalb empfängt sie da von ihrer biologischen Grundstruktur stärkere Impulse als der Mann. Wenn sich da einer einfach sexuell für eine Frau interessiert, reicht das nicht, um diese für die Sexualität der Frau störenden Impulse aus der Tiefe ihrer Biologie, schnelle Abgelenktheit, etc. abzuschalten. Eine Frau, hingegen, die meditiert, kann das. Bei den Meditationen müssen wir aber unterscheiden. Einige sind nur ein Strohfeuer, verdrängen das Denken durch eine Aktivität des Gehirns, bei Klosterfrauen etwa mit dem Rosenkranz, bei der bekannten Zen-Schule von Willigis Jäger oder dem populären Zen der Sanbo-Schule durch innerliches Sprechen oder dem Zählen des Atems. Das ist keine wirkliche Meditation. Das Eigene behält die Kontrolle, und Meditierende, die unter einer erworbenen Haltung von Ausgeschlossensein leiden, auch in ihren Bedürfnissen, verstärkt noch sexueller Art, nicht gesehen oder gar bekämpft worden zu sein, sind anfälliger auf Psychosen (siehe etwa Markus Huber in der Sternstunde Philosophie "Hat der Wahnsinn einen Sinn?" bei 00:09:41). Diese willentlichen Tätigkeiten reissen Teile der Ich-Kontrolle hinunter und entsprechend wird man von „anderem“, seinem Defizit überflutet. Richtig ist, nur durch eine einleitende, innige Bitte den Kanal zum Transzendenten zu öffnen, das nennt man schamanische Anrufung, und dann in Empfangsbereitschaft zu bleiben. Die Empfindungen vom Körper und vom Geist, die Liebe und der Orgasmus sind dann viel stärker. Die Frau hat so das wunderbare Geschenk, dass sie für Meditation auch gleich mit einer erfolgreichen Sexualität belohnt wird, d.h. nicht nur mit einer „weiblichen“ Entspannung nach dem Orgasmus, sondern einer wie beim Mann, der dann nur noch ohne Bewegung da liegen mag und sich gegen das Einschlafen wehren muss. Sie empfindet den Sex dann auch nicht mehr als einen Blödsinn, der einem nur daran hindert, Nützliches zu tun. Sie begehrt den Sex, weil sie damit Stress abbauen und so in der Arbeit erfolgreicher und in den Beziehungen einfühlsamer sein kann. Diese Zusammenhänge sind seit langem bekannt und auch etwa auf dem eisenzeitlichen Kessel von Gundestrup, Aussenplatte F, hier in Ziff. 30, dargestellt. In der Fachliteratur wird der Frau zur Steigerung ihrer Orgasmusfähigkeit auch Masturbieren empfohlen, und wenn man bedenkt, dass Frauen biologisch auch schon allein durch sexuelle Phantasien einen Höhepunkt erleben können, sind sie jederzeit auch eingeladen, auch wenn sie selber sexuell keine Wüsche haben, durch das Miterleben der Freude und Verzückung des Mannes schon fast geschenkt auch ihre geistig so wertvolle Fähigkeit von Hingabe und Mitgefühl zu trainieren, anstatt die Beziehung zu verbrennen. Wieder mal versuchen?

Ich, resp. wir leben eine ausgeprägte, glückliche Sexualität, auch im Stress. Ich nahm aber an, dass Sie als Schamane wissen, wie auch Leute damit umgehen können, die es vielleicht etwas weniger gut haben. Sie machen ja diese „schamanische Energiearbeit“, wie Sie das nennen, wo man sich gezielt Lasten aufbürdet, um zu sehen, wo man noch nicht optimal funktioniert, und sich dann dort zu verbessern. Deshalb dachte ich, Sie könnten zu diesem verbreiteten Problem von Frauen und Stress etwas sagen. Darf ich Ihre Antwort der Luzerner Zeitung zustellen, damit es nicht bei dieser doch recht abgelöschten Antwort der Psychologin bleibt?

Nun, die allgemeine Beschreibung von „schamanischer Energiearbeit“, wie ich sie verstehe, lautet, dass man Energie in seinen Körper und Geist bringt, und Belastung ist eine solche Möglichkeit. Bezüglich der behandelten Sexualität zeigt sich in jedem Fall auch beim Mann, dass dieser ab einer gewissen Belastung Sex nicht mehr so toll findet. Die Grenze könnte etwa dort liegen, wo man realisiert, dass man wegen der Belastung nicht mehr liebevoll sein kann. Die Qualität der Sexualität, wenn sie dort überhaupt noch stattfinden kann, nimmt dann rapide ab. Ich meine, das könnte eine biologische Grenze sein. Das Verstärken von Stimuli, wie es die Psychologin vorschlägt wenn es sonst nicht mehr funktioniert, Gruppensex und so, ist schade, ist fast nicht therapierbar und man braucht eine lange Abstinenz, um seine Sensibilität wieder zurück zu erhalten und von solchen häufig dann immer massiver werdenden Kicks nicht mehr abhängig zu sein.

Und, darf ich das der Zeitung zustellen? Diese Debatte muss doch geführt werden!

In der vorliegenden Form wird es die Zeitung nicht bringen. Ich würde damit aber noch gerne die Psychologin kontaktieren. Vielleicht schreibt sie dann von sich aus eine Ergänzung, oder sonst kann ich die Zeitung immer noch fragen, ob sie einen überarbeiteten Text von mir veröffentlichen will. Aber eine solche irreführende Information der Öffentlichkeit, dann auch noch von einer wissenschaftlichen Disziplin, darf man nicht stehen lassen; da haben Sie schon Recht. Okay?

Gerne.


61) Ist es nicht traurig, wie die Psychiatrie Nietzsche behandelt hat! Er starb binnen weniger Jahre, nachdem er ihnen in die Hände fiel. Davon kein Wort in der Sternstunde Philosophie [des Schweizer Fernsehen SRF], weder von Barbara Bleisch noch von Markus Huber. Und vom Psychiater Achim Haug schon gar nicht. Und da Nietzsche unter dem Titel „Hat der Wahnsinn einen Sinn?“ als Genie ja aber nicht fehlen kann, spielte Barbara Bleisch sein hier völlig bedeutungsloses „Etwas Unbekanntes auf etwas Bekanntes zurück zu führen, gibt einem Macht“ ein [00:27:31] Markus Huber muss Barbara Bleisch dann wieder auf den Weg bringen: „Nietzsche kritisiert sehr stark die Philosophen, dass sie in ihrer Tätigkeit durch die Begriffe das Einzelding verlieren. Sobald wir zu sprechen beginnen, verwenden wir ja Begriffe, die Allgemeines bezeichnen, nicht Einzelnes. Wie können wir eigentlich mit Sprache Einzeldinge charakterisieren. Das ist ja in gewisser Weise völlig nicht passend. (…) In der theoretischen Perspektive haben wir Nichtmaterielles, das wir beschreiben und reflektieren wollen. (…) Nietzsche versucht letztlich, dem Leben selbst gerecht zu werden. (…) Nietzsche will das eigene Leben, die eigene Existenz reflektieren. (…) Wie sprechen wir über das Allerprivateste in uns.“ Nietzsche wäre ein Genie geblieben, hätte die Psychiatrie ihn nicht als Wahnsinnigen behandelt.

Achim Haug kommt mir als sehr behutsamer und reflektierter Psychiater und auch sonst als Gebildeter vor. In den Schamanismus müsste er sich einlesen. Es kann ja nicht sein, das Erleben der Schamanen psychiatrisch aufgrund ihrer [dortigen] Kultur verstehen zu müssen. Haug: „Ob das nun alles Wahnpatienten sind (00:40:58) – es gibt auch hypnotische Phänomene – oder ob sie wirklich einen Zugang zu einer anderen Form von Erleben haben, das kann man nur innerhalb der Kultur verstehen, wie die Gemeinschaft das deutet.“ Die Schamanen brauchen sich bei ihrer Kultur nicht beliebt zu machen, noch bräuchten sie sich vor auch unserer Psychiatrie zu fürchten, wenn sich diese endlich aus ihrer Ignoranz heraus bewegte. Die Zürcher Fachkommission für psychiatrische Begutachtung stellt in ihren Richtlinien, bei denen auch so renommierte Grössen wie der Gerichtspsychiater Martin Kiesewetter beteiligt waren, unmissverständlich fest: „Die Diagnose einer psychischen Störung ergibt sich nicht aus ethnologischen, sondern aus psychopathologischen Gesichtspunkten.“ (Seite 12, oben). Und das ist ja auch höchst sinnvoll, denn es kann bei einer Disziplin, die sich als wissenschaftlich versteht, ja nicht sein, dass sich eine ihrer schweren Krankheiten in Nullkommanichts auflöst, wenn der „Patient“ eine Landesgrenze überquert. Da wäre anstatt Wissenschaft nur Willkür.

61a) Nietzsche litt nicht unter einem gewöhnlichen, psychiatrischen Wahn. Es handelte sich vielmehr um den Output eines fortschreitenden Abbaus des Nervengewebes. Die Spanne zum Genie ist da wohl nicht mehr zu übertreffen. Ich sehe keinen Grund, den ärztlichen Feststellungen zu misstrauen. Zum Krankheitsverlauf von Nietzsche: https://www.aerzteblatt.de/archiv/21950/Nietzsches-Krankheit-Genie-und-Wahnsinn. Zur Syphilis: https://www.netdoktor.ch/krankheit/verlauf-syphilis-6678509 und besonders noch zur Neurolues: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Neurolues.

Tragisch. Danke für die Quellen, und erlauben Sie mir zusammenfassend die Zitate aus dem Deutschen Ärzteblatt: „Der geistige Zusammenbruch Nietzsches vollzog sich in verschiedenen Stufen, die in den ersten Jahren auch mit kurzzeitigen Aufhellungen verbunden waren – ein Verlauf, der bei vielen Paralytikern beobachtet werden konnte. Die leichten Remissionen stellten jedoch nicht den erhofften Beginn einer Genesung dar. Im Herbst 1890 verschlechterte sich sein Geisteszustand rapide. ,Es scheint nun, als ob der Wahnsinn zum Blödsinn umzuschlagen Miene macht‘, schrieb ein Jugendfreund im Februar 1891 (…). Nietzsche sprach nur noch wenig, wirkte zunehmend apathisch, zeigte selten ein Lächeln oder eine andere Reaktion außer unverhältnismäßiger Bewunderung. Sein Aussehen in jenen Jahren war hierzu kontrastierend auffällig gesund und frisch. Willen und Antrieb nahmen jedoch ab. Möglicherweise entwickelte sich ab 1893 zusätzlich eine Tabes dorsalis, die ebenfalls eine quartäre Manifestation der Syphilis darstellt: Er erkannte alte Freunde nicht mehr, ab Herbst 1894 nur noch die Mutter, die Schwester und die Hausgehilfin Alwine. Nach dem Tod der Mutter im Jahr 1897, auf den Nietzsche in keiner erkennbaren Weise mehr reagierte, übernahm die Schwester Elisabeth die Pflege.“

 

Gewiss ist es schwierig, Nietzsches Werk gesondert vom Kranken zu sehen, sich also nicht von einem Deppen beeindrucken oder gar beeinflussen zu lassen. Und dennoch bringt auch Barbara Bleisch Nietzsche in blinder Bewunderung, selbst noch mit seinem nur gerade zwei Monate vor seiner Überführung in die Klinik vollendeten „Hauptwerk“, der „Götzendämmerung“. Von wirrem Schreiben Nietzsches alarmiert, fuhr sein Freund, Franz Overbeck, Professor für Kirchengeschichte in Basel, zu ihm nach Turin. „Den Freund erblickend, stürzte Nietzsche auf ihn zu, umarmte ihn heftig und brach, Overbeck erkennend, in einen Tränenfluss aus. Dann sank er in Zuckungen aufs Sofa zurück.“ (Deutsches Ärzteblatt ebda.) – Man kann Nietzsche in Fachkreisen diskutieren. Aber in einer Publikumssendung eines öffentlich-rechtlichen Senders hat er ohne den ausdrücklichen Hinweis, man solle doch bitte testen, ob man das vernünftig finde, keinen Platz!

61b) Aber trifft das nicht auch auf das Übernatürliche des Schamanismus zu?

Sie müssen mit einem Schamanen zusammen ein Haus bauen können. Da ist kein Platz für Wahnsinnige! Nichts ist falscher als die Auffassung von SRF: „Während in der aufgeklärten Kultur der Traum vom grossen Plan [gemeint ist der psychiatrische Bedeutungswahn] ausgeträumt scheint, sind in anderen Kulturen die Wahnsinnigen genau jene, die Zugang  haben zu anderen Sphären und alternativer Erkenntnis.“   – Die Zeit des Wahnsinns, wie bei mir psychiatrisch festgestellt als Manie und Schizophrenie, bereits in die Persönlichkeitsveränderung chronifiziert, muss der Schamane abgeschlossen haben!

Öffnet das nicht Tür und Tor für Schwindler, die einfach behaupten, sie hätten jene Zeit schon hinter sich gebracht?

Die Erkrankung ist etwas derart Einschneidendes, dass sie von den Betroffenen nicht versteckt werden kann und bei Angehörigen und Ärzten Spuren hinterlässt, wie wir sie auch etwa im Deutschen Ärzteblatt über Friedrich Nietzsche vorfinden.

61bb) Im psychiatrischen Gutachten, das Sie für den Nachweis der Schamanenkrankheit publizieren, wird jedoch eine paranoide Persönlichkeitsstörung festgestellt, keine Persönlichkeitsveränderung.

Der amerikanische DSM-5 verlangt für die Persönlichkeitsstörung einen Beginn, der mindestens bis in die Adoleszenz oder ins frühe Erwachsenenalter zurückverfolgt werden kann. Gemäss ICD-10 beginnt die Störung immer in der Kindheit oder Jungend, und im Erwachsenenalter ist sie dauerhaft und gleichförmig manifest. Zudem handelt es sich um eine schwere Störung der charakterlichen Konstitution und des Verhaltens. Dies hätte bereits Jahrzehnte vor dieser Diagnose die Therapeuten auf den Plan rufen müssen. Es ging der Gutachterin wohl darum, mich als Schamanen zu dämonisieren.

61bc) Sie ziehen die Neutralität des Gutachtens in Zweifel. Das müssten Sie mir noch etwas besser begründen.

Gerne. Gerade die Diagnose des Paranoiden ist bei Personen, die sehr für eine Sache einstehen, dafür kämpfen und sich auch exponieren, an sich schon absurd, wenn man wie in dem mich betreffenden Gutachten die freundlichen Stimmen ausblendet, die das Anliegen unterstützen und mit den Betroffenen nichtparanoide Erfahrungen machen. In den anderen Beziehungen kann das Paranoide durchaus nachvollziehbar der Erfahrung entsprechen und darf solchen betroffenen Personen bei einer Beurteilung, ob man sie entmündigen solle, sicher nicht psychiatrisch angelastet werden. Will die Psychiatrie, wollen die Behörden kein politisches Urteil fällen, darf die Grenze diesbezüglich nur das Strafrecht bilden. Jemand muss sich also derart zügeln können, dass er nicht wiederholt gegen das Strafrecht verstösst. Lassen Sie mich das etwas ausführen. Zum 1. Kriterium des ICD-10: „Übertriebene Empfindlichkeit auf Rückschläge und Zurücksetzung“. Wenn Gegner von zu beurteilenden Personen behaupten, jemand sei übertrieben empfindlich, wenn sie diese Person zurückschlagen und zurücksetzen, sehen sie vielleicht nur die Erschöpfung der Kämpfenden. Zum 2. Kriterium: „Neigung, dauerhaft Groll zu hegen, d.h. Beleidigungen, Verletzungen oder Missachtungen nicht zu vergeben“. Ist es ethisch vertretbar zu verlangen, dass jemand Beleidigungen, Verletzungen oder Missachtungen verzeiht? Oder ist es nicht vielmehr einfach verständlich, wenn sich jemand Gegner, von denen er aus Erfahrung weiss, dass sie beleidigen, verletzen und missachten, mit einem schützenden Groll auf Distanz hält? Darf man jemanden psychiatrisch hospitalisieren, der sich auf diese natürliche Weise vor weiteren, jederzeit zu erwartenden emotionalen Übergriffen abzuschotten versucht? Zu 3.: „Misstrauen und eine anhaltende Tendenz, Erlebtes zu verdrehen, indem neutrale oder freundliche Handlungen anderer als feindlich oder verächtlich missdeutet werden“. Was jemandem wichtig ist, ist individuell und darf, sofern es nicht gegen die strafrechtlichen Normen verstösst, individuell und persönlich verschieden sein. So kann an „Erlebtem“ von verschiedenen Menschen Unterschiedliches als wichtig befunden werden. Auch die Sensibilität des Wahrnehmens kann durchaus verschieden sein. Es erstaunt mich schon sehr, dass ausgerechnet die Psychiatrie „Erlebtes“ als etwas Objektives behandelt und anderes als Verdrehung. Selbst durch eine ohne jeden Zweifel freundliche Handlung eines andern kann man in eine Situation gelockt werden, die man nicht will oder die einem vielleicht sogar schon mal sehr geschmerzt hat, und wenn das Gegenüber darauf beharrt, darf das sicher keine psychiatrischen Konsequenzen haben, wenn man dann auch mal genug hat und das mit einem Gang zur Türe abstellt. Auch ist man nicht verpflichtet, in sein Inneres blicken zu lassen. Man kann, in einer Demokratie, seine innere Tür geschlossen halten und kann, wenn man dennoch etwas sagen muss, irgendetwas sagen. Bezüglich des Vorwurfs, misstrauisch zu sein und als feindlich oder verächtlich zu missdeuten, sei auf Punkt 2 verwiesen. Zu 4.: „Streitsüchtiges und beharrliches, situationsunangemessenes Bestehen auf eigenen Rechten“. Unwahrscheinlich vergiftet, böse im schlechtesten Sinn, muss es einem vorkommen, von der Psychiatrie als streitsüchtig bezeichnet zu werden, wenn man auf seinen Rechten besteht. Das Recht ist eben etwas, worauf man Anspruch hat, und wenn jemand zum Beispiel schon sehr darunter gelitten hat, dass Rechte nicht eingehalten wurden, sei es dass er wegen eines Unrechts auf der Strasse landete und gerade noch Glück hatte, dass es einen Nothilfe bereitstellenden Pfarrer Ernst Sieber gibt, kann bezüglich der Einhaltung von Rechten deutlich strengere Massstäbe ansetzen, als wenn jemand im Geld schwimmt und fast jedes Risiko eingehen kann. Es ist sträflich, wie die Psychiatrie hier quasi als göttliche Instanz über Menschen zu urteilen! Zu 5.: „Häufiges ungerechtfertigtes Misstrauen gegenüber der sexuellen Treue“. Es mag hässlich sein, aber sexuelle Treue gehört bei uns seit längerem nicht mehr zur offiziellen Ordnung, ist je länger je mehr auch seitens der Frau museal, Verführung ist allgegenwärtig, und wenn jemand damit nicht klar kommt, bleibt ihm wohl nichts anderes übrig, als an sich zu arbeiten oder zu verdampfen. Zu 6.: "Ständige Selbstbezogenheit mit Überheblichkeit" ist normal, wenn eine wichtige Person, Personengruppe oder gar die Lebensumgebung sich existenziell gefährdend verhält. Rüppelhaftigkeit kann eine immer noch zu schwache Antwort sein; man müsste die Gefahr mit Massnahmen bekämpfen können. Einen angreifenden Löwen bringt man um. Zu 7.: „Verschwörungen“. In polarisierten Situationen sprechen sich die Leute oftmals auch ab, um etwas zu erreichen; Gleichgesinnte rotten sich zusammen. Andersartige, die in ihrer Andersartigkeit allein sind, sind noch schnell einmal ein beliebtes Thema für die andern. Arbeitet jemand nicht, kommt schnell der Neid. Die Leute werden diese Person nicht streicheln, sondern wo sie von ihnen abhängig ist dafür zu sorgen versuchen, dass es ihr nicht gut geht. Wenn sich Andersartige gegen solches schon oftmals nur mit Worten wehren können, darf es für eine Wissenschaft wie die Psychiatrie niemals legitim sein, solche übliche Gruppendynamik zu verleugnen und Andersartigen die Bildung von krankhaften Verschwörungstheorien anzuhängen, selbst wenn sich Betroffene vielleicht etwas problematisch äussern. In den emotional schwierigen Situationen wird oftmals überzeichnet, und das kann kein Grund für eine psychiatrische Diagnose sein. Liegt kein Beweis vor, (und wie soll denn ein solcher gelingen?! Absprachen können jederzeit und überall erfolgen, wo sich zwei in einem Punkt Gleichgesinnte begegnen. Das Nichtvorhandensein von Absprachen kann im realen Lebenskontext einer freien Gesellschaft gar nicht bewiesen werden), darf die Psychiatrie nicht davon ausgehen, dass sich Leute nicht abgesprochen haben und dass Andersartige mit ihrer „Verschwörungstheorie“ nicht Recht haben. Für solche Fragen ist in den Rechtsstaaten der Richter zuständig; und sonst soll man es lassen. Ohne handfeste Beweise darf weder der einen noch der andern Seite weder von der Psychiatrie noch den Behörden ein Nachteil zugefügt werden.

61bcc) (Als Ziff. 62 oben vorangestellt)

61c) Ist es nicht spannend, Wahn zu sehen!

Kurzfristig schon, einfach um eine Idee zu erhalten, was das ist. Dann aber, würde ich meinen, möchte man sich nur noch damit befassen, wenn es nicht anders geht, aus Betroffenheit, sei es im Beruf, als Angehörige oder Patient. Diese Einschätzung ist aber noch unzureichend, weil man auch das Heilen von Wahn als durchaus spannend erleben kann. Und es gibt Wackelbereiche. Verstehen wir etwas nicht, weil es von höherer Intelligenz oder weil es unvernünftig, irr ist? Insbesondere deswegen haben viele zum Werk von Friedrich Nietzsche Beziehung aufgenommen. Ich würde aber nicht vorschlagen, sich länger mit Nietzsche zu beschäftigen. Nietzsche selber empfiehlt ja vehement, sich seinem eigenen Leben anzunehmen, und das nicht in der weit verbreiteten Gefangenschaft im Denken,  –  womit auch die Beschäftigung mit den Werken anderer reduziert wird – sondern existenziell. – In diesem Punkt könnte man ihn auch als schamanischen Lehrer lizenzieren. Wie ich auch schon an anderer Stelle erklärte, schneide ich das eigene Denken wie die Rinde des Käses ab und werfe es weg.


60) Als Schamane könnten Sie ja zum Streit zwischen Karl Lafergeld und Angela Merkel gerufen werden.

Lafergeld, find ich gut! So ist bald auch noch der weg. Karl Lagerfeld macht sich doch ernsthaft Sorgen um seine Heimat. Er möchte, dass es dort wieder besser wird. Wie kann man daran arbeiten? Die treffendste Analyse liefert diese Zeit meines Erachtens FDP-Chef Christian Lindner auf seinem Parteitag von gestern [13. Mai 2018]. Zwar heuchelt er, es ergebe keinen Sinn, sich an den Köpfen von heute und den Konstellationen von gestern abzuarbeiten. Er wird zustimmen, dass niemand darin eingeweiht zu werden braucht, dass Merkels Schockstarre, jetzt auch noch von den USA auf Wasser und Brot gesetzt, während das wirtschaftlich schmale Frankreich mit einem vergleichsweise unerfahrenen Juniorpolitiker die Agenda übernimmt, dass diese Schockstarre der heutigen Kanzlerin ja nur abgearbeitet werden kann, genau wie auch die von ihr verursachte Flüchtlingskonstellation mit dem Aufstieg des Nationalismus ja nur abgearbeitet werden kann. Ohne Abarbeit der Schockstarre Merkel ginge es nur mit Neuwahl und neuen Kandidaten.


59) Wie kann es einen modernen Schamanismus geben, der echt ist?

Nun, „echt“ bedeutet „unverfälscht; wirklich; original; authentisch; den Tatsachen entsprechend; getreu; nicht imitiert; nicht vorgetäuscht; nicht scheinbar; nicht korrumpiert“. Ich habe den echten Schamanismus seit 1996 vollzeitlich gesucht, und was ihn aus wissenschaftlicher Sicht ausmacht im Buch „Beitrag eines modernen (wissenschaftlichen) Schamanismus“ dargestellt.  Echter Schamanismus bedeutet Wachstum, angeleitet von eigener, innerer Information, die wir erhalten, wenn wir uns nicht wie sonst üblich vom körpereigenen Befriedigungs- und Belohnungssystem, noch von gewohnten Handlungen, noch von Stress, Feindbildern, noch den Wirbeln von Denken und Emotionen leiten lassen. Echter Schamanismus hat nichts mit Zauberei zu tun, nichts mit Orakeln, aber die Resultate sind dem Verstand zugänglich und im Einklang mit unseren guten Gefühlen. Negatives, auch das Böse verschwindet.

 58) Sehe ich da richtig?! Unlängst wolltet Ihr Euch gegenseitig einbuchten, und schon parkiert Ihr absichtlich ganz eng, damit Ihr der Umgebung nicht lange zu erklären braucht, weshalb Ihr da zusammen noch länger im Wagen bleibt.

Aber sicher. Brigitte hat sich ja auch scheiden lassen und ist nach Paris gezogen, um Macron nahe zu sein. :-)

Wenn’s denn nun wirklich sein muss: die einzige Ähnlichkeit zwischen Alberto Villoldo und dir ist nun aber wirklich nur das Gras auf seinem Buch resp. auf deiner Website.

57) Kennst du das Buch "One Spirit Medizin - Die Praxis schamanischer Heilung" von Alberto Villoldo? Könnte dich interessieren. :-) Danke nochmals für die schöne Begegnung von gestern. Rhoda [Die Person ist hier entgegen unserem Prinzip ausnahmsweise nicht anonymisiert, da sie mich ab Ziff. 13 bekämpfte und sich Versprechungen ihres Angebotes auf ihrer öffentlichen, kommerziellen Website, die sie als Fachperson macht, als falsch herausstellten. Ziel dann ist es, ein Netzwerk mit bereinigtem, gestähltem Angebot von Mitgliedern zu bilden, die nicht zum Kundenfang täuschen. Das wird bei der ebenfalls namentlich erkennbaren Firma Samadhi Ayurveda AG, Hochdorf, siehe Ziff. 48a, nicht gelingen, da jene offenbar nicht einmal die Bedeutung ihres Namens kennt, geschweige den eine solche Qualität anzubieten in der Lage ist. Qualitätskontrollen sind typisch schamanisch, und man wird Anbieter, die süchtig am Erfolg auf Kosten der Kundschaft anhaften, nicht zur Ruhe kommen lassen.]

Liebe Rhoda

Vielen Dank für Dein SMS.

Bei Alberto Villoldo kommt bei mir Trakl, Georg Trakl. Solche können einen durch die Sprache packen, sind aber Irrlichter. In der deutschsprachigen Wikipedia mochte niemand Villoldos Lemma eröffnen. Villoldo steht auch für Ayahuasca. Ich begründe im Video „Schamanismus – Quacksalberei, Glaubenssache oder Methode materiellen und geistigen Wachstums?“ und in meinem neuen Buch im Kapitel „Plastik-Schamanismus“ wie auch im dokumentierten Kontakt mit einer Techno-Schamanin, die darüber eine Masterarbeit geschrieben hat, ausführlich, weshalb man das nicht tun sollte, und mehr Zeit habe ich da zur Zeit nicht dafür. Wir können aber gerne bei einem nächsten Treffen darauf weiter eingehen, wenn das ein fester Bestandteil von Dir ist. Bei Villoldo sehe ich ehrlich gesagt das Kosmische nicht. Wohl aber bei Dir, und deshalb möchte ich sehr gerne in der kommenden Zeit wieder mal mit Dir zusammenkommen. Und ich habe also rein gar nichts dagegen, wenn Du da Villoldo nicht mitbringst :-). Okay?

Herzlich

Urs

Es ist mir ehrlich ein Rätsel, weshalb Du mit Villoldo kommst. Du selber hast mehr zu bieten! Tiefgang!

Okay, danke für deine Antwort und deinen Tiefgang :-))

Bis bald mal, sei umarmt

Rhoda


56) Für die Videoaufnahme vom Gespräch mit „Katia“ hatten Sie zuerst kein Einverständnis. Würden Sie bei Sex auch so vorgehen?

Nein. Hier könnte es höchstens ein Missverständnis geben. Aber bei einer Vergewaltigung wird eine nachträgliche Zustimmung auch mit aller Diplomatie nicht erhältlich sein.


55) Polyamorie ist eine sehr anspruchsvolle Beziehungsform. Es gibt auch kaum Leute, die das wollen und sie braucht sehr viel Zeit. Geht es um eine verbindliche Beziehung, wählt die Hälfte der Bevölkerung die Ehe.

Die Ehe gehört zu den qualitativ und quantitativ schlimmsten Stressquellen. Nur etwa die Hälfte der Verheirateten widersteht der Liquidation.

Aber für die Gründung eines gemeinsamen, familiären Haushaltes braucht es eine verbindliche Form.

Angst vor Diebstahl? – Machen Sie eine Liste, wer was eingekauft hat. Dazu brauchen Sie keinen Bräutigam. Wenn einer nicht mehr will, geht es auseinander.

Sie sagen, soll doch jede mir jedem ins Bett!?

Ich würde da gar nicht mehr dazu sagen als im Diplom Quartierarbeit „Katia“ und was dort sonst noch entstanden ist. Wir können die Freiheit des Menschen als sein wichtigstes gesellschaftliches Gut hier nicht ohne völlig unnötigen Jammer mit Regeln einschränken. Menschen sind keine Objekte. Das kriegen Sie auch mit Humor nicht hin. 


54) (Fortsetzung von 53b)

Ich sehe einfach nicht, dass das vitale Lebensgefüge da zerstört sein soll. Sie haben alle Macht, Ihre Arbeit zu vollenden.

Da sind noch ein paar Stufen zu überwinden. Eines der grössten Probleme besteht darin, dass man gewisse Dinge immer wieder wiederholen muss. Das Wetter kann nur am Kippen gehindert werden, wenn man erstens wie im Pingpong dialogisch arbeitet, mit zweitens einem Aufbau, der bei bestens vertrauten Alltagsdingen beginnt, (vorliegend mit einem zu reparierenden Turnschuh), und drittens offensichtlich macht, dass die notwendige Aufmerksamkeit fehlt, was eine Aufzeichnung der Ausbildung, zeitgemäss wohl nur mit Video zu leisten, unerlässlich macht. Zum wiederholten Mal meinte die Probandin, sie könne den Job nicht annehmen, weil ihr dazu die Ausbildung fehle. Zum wiederholten Mal habe ich ihr also erklärt, dass niemand eine solche Ausbildung mitbringt. Aber sehen Sie gleich selber auf Use!  1. Sendung - a. Einleitung; b. Persönliches Wachstum; 20:14. So weit, so gut. Nur hat es ihr dann einfach „gestunken“, die Arbeit aufzunehmen.

Tja, wenn man den entsprechenden Beruf nicht hat.

Sie testen meine Geduld. Sie testen meinen Anstand.

Sie scheinen da aber tatsächlich so etwas wie eine Klimaanlage zu haben für sich. Überhitzung scheint Sie nicht zu plagen. Werden sie eigentlich nie aggressiv?

Eine bedeutende Stufe in der persönlichen Entwicklung: Drang nach Aggression kontrollieren. Sich nicht provozieren lassen. Und ein bewusster Einsatz von Aggression, etwa im Training, ist ein Segen.

Aber was haben Sie denn da gemacht, als sie die Arbeit nicht aufnahm?

Ich habe mich halt einfach nochmals gemeldet. Ich hätte gerne, wenn die beiden Häuser näher zusammenrückten.

Wirklich ungewöhnlich, sich um Hilfskräfte derart zu bemühen.

Es geht immerhin darum, ob meine Mutter demnächst ins Altersheim muss. Wenn wir Streit erhalten über die Tätigkeiten, die notwendig sind, um ihre Selbständigkeit zu erhalten, ist es schnell soweit.

54a) Ist das rechtlich nicht noch riskant, solche Videoaufnahmen zu machen?

Wenn man keine intimen oder medizinisch relevanten Informationen aufnimmt, im vorliegenden Setting nicht. Für die Besprechung der Nervosität dann war die Kamera ja nicht mehr eingeschaltet.

Die Frau war aber sichtlich schockiert von der Aufnahme.

War sie nicht. Die Kamera stand von Anfang an gut sichtbar im Raum. Das Aufnahmelämpchen brannte. Wie auf dem Video ersichtlich, habe ich auch verschiedentlich auf die Kamera gedeutet. Wir wollen unsere wertvolle Zeit nicht vergeuden.

Aber ins Quartier hinaus posaunen braucht man das nicht.

Wir kommen in einen Horror, wenn das Quartier nicht bald weiss, mit welchen „Diensten“ da so zu rechnen ist. Auch für Kinder haben solche Videos eine wichtige Leitfunktion. Es ist eine Arbeit, mit Blick etwa auf einen Gerhard Pfister auch, wieder zu Wahrhaftigkeit zu führen. Und da ist ja auch der Vorwurf, man habe sie zur Hure machen wollen. Die CVP hat gerade wieder einen rechten Dämpfer erhalten. Wissen Sie weshalb?

Darüber kann man nur spekulieren.

Volkes Meinung verdüstert sich, wenn bei einem für sie relevanten Phänomen nicht drin ist, was drauf steht. Eine christliche Partei  braucht keinen Haudegen. Der Kerngehalt ist auch bei den Grünen nicht mehr gewahrt, wenn sie in einem bereits schon unter Überbauung leidenden Land noch Einwanderung propagieren. Die letzten nationalen Wahlen [in der Schweiz] haben sie massiv dafür abgestraft, dass auch in den Bergen bald nur noch Massenwanderungen möglich sein sollen. Damit Information nicht als blosser Schein empfunden wird, müssen sich Versteckende erkennbar bleiben. Und diese werden ihre Komfortzonen und Täuschungen auch nur aufgeben und sich auch nur um ihre Veränderung bemühen, wenn sie sehen, dass die Umgebung auf sie reagiert. Das sind so grundlegende Mechanismen. Positive Rückkoppelung für Positives, negative für Negatives.

54b) Ihren Ausführungen kann ich mich nicht anschliessen. Für die Veröffentlichung dieses Video benötigen Sie das Einverständnis der Personen, die darin zu identifizieren sind.

Hier besteht politisch Handlungsbedarf. Bei einer drohenden Beraubung haben wir das Recht, uns auch mit Gewalt zu wehren, sofern immer diese angemessen ist. So darf Gefahr auch im Informationsbereich und wenn es um Kreditschädigung geht, abgewendet werden.

Okay, aber Sie sagen ja selber, die Gefilmte sei eine herzliche Person.

Solche Dinge werden kaum je für sich behalten. Und Sie sehen auf dem Video ja ebenso, dass auch herzliche Menschen noch schnell einmal bereit sein können, die Wahrheit zu verdrängen, wenn einem diese Nachteile zu verschaffen droht. Und ihr Mann verstärkt Differenzen und verteilt sie lauthals im ganzen Haus. Auch sie selber musste ich immer wieder ermahnen, bei uns im Treppenhaus nicht lauthals unsere Differenzen breit zu schlagen. Die Grenze des Internen ist in unseren schlecht schallgedämmten Häusern wie auch zur Zeit der Erdkröte nur Theorie. Der Wortlaut des Artikels, der nicht vereinbarte Aufnahmen des Privatbereichs verbietet, muss in die materielle Wirklichkeit übersetzt werden.

54c) Es gilt ja auch der Grundsatz, dass man auf anonyme Vorwürfe nicht reagieren soll. In der Demokratie sind die Kontrahenten bekannt und legen ihre Karten offen auf den Tisch. Anonyme Denunzianten sind Kennzeichen schlimmer Unrechtsregimes, anonyme Angeschuldigte eine Zumutung für alle, die in den Bannkreis der möglichen Verdächtigten geraten.

Besten Dank.

54d) Die Luzerner Zeitung hat kürzlich bekannt gemacht, dass die Bauherrschaft des Bürgenstock Resort verschiedenen Unternehmern die Rechnungen in Millionenhöhe nicht bezahle und deshalb Betreibungen ausgestellt werden mussten. Wenn nicht bekannt gegeben wird, wer die Rechnungen nicht bezahlt, wäre die Meldung wertlos. So aber schützt sie vor Ärger und möglichem Verlust. Auch das eine Funktion der Medien. Es geht nicht nur darum, den Staat zu kontrollieren.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

54e) Aber Sie haben ja nicht mal die Namen publiziert!

Es ist ja immer auch noch eine Vertraute.

Wollen Sie nun den andern helfen, oder worum geht es Ihnen genau?

Ich möchte da nicht mehr Vertrauenseinbusse der Gegenseite aufs Spiel setzen, als unbedingt nötig. Die Gegensätze sollen sich nicht verstärken. So ist immer auch noch Heilung der Beziehungen und Erfüllen der rechtlichen und moralischen Verpflichtungen möglich, vielleicht auch eine Vermittlung durch eine gemeinsam akzeptierte Person.

54f) Ich find’s noch gut, dass Sie nicht nur schriftlich kommunizieren. Und Ihre Forderung, dass die Einwanderer hier mithelfen sollen, ist nicht mehr als normal. Parallelgesellschaften kommen nicht in Frage. Sie sind wie Müll, der aus unbeaufsichtigten Nebenräumen schlussendlich gefährlich bis auch die Treppenhäuser übernimmt, und auf einmal sind wir die Inferioren [die Niedrigeren].

Sie haben Recht. Dieses Muster, die Herrschaft zu übernehmen, sehen wir auch mehrfach im Video (Use!  1. Sendung). Die Neue behauptet ab 20:27, sie könne eine bestimmte Arbeit nicht übernehmen. Ihr fehle die Ausbildung. Sie aber ist in der Anarchie. Arbeitsgebende kennen die Anforderungen der Arbeit, und wenn sie diese jemandem zutrauen, sind solche unqualifizierten Einreden krankhaft. Die Neue stellt sich über den Arbeitgeber. Das gilt es zu ändern. Die Neuen müssen, auch als gesellschaftliche Realität, hinunter gedrückt werden auf ihren Status. Ich aber versuche weiter, sie verständnisvoll in ihrer Anarchie abzuholen, erinnere sie daran, dass diese Arbeit gar keine Ausbildung braucht, resp. niemand eine solche für diese Arbeit mitbringt und die Ausbildung entsprechend mit der Arbeit erfolgt. Und bereits übernimmt die Neue die Herrschaft wieder mit „Aber das weiss ich, Urs, das ist mir klar!“ Ich weiter verständnisvoll: „Aber warum sagst Du dann, Du habest keine Ausbildung?“ Sie aber dominiert weiter mit Nonsens: „Ich habe keine.“ Ich nehme den Aufwand auf mich, eben nochmals zu erklären, dass sie ja auch gar keine braucht.

Das sind alles unnötige Kosten für die Volkswirtschaften.

Auch für die ausländischen Top-Banker gilt ja, dass man zum Dienen hier ist. Man kommt nicht in die Schweiz um es hier locker zu haben, Kriegstraumatisierte nicht um Therapie auszuschlagen und vor Arbeit gefeit zu sein. In der EU ist das nicht anders.

Sie erklären so lieb, bleiben damit aber der Inferiore.

Dazu kommen die Use!-Sendungen. Sie warnen.

Könnte man bei Ihnen allenfalls eine solche Sendung bestellen, gegen Bezahlung selbstverständlich?

Wenn jemand in Schwierigkeiten geraten ist: ja.

Ist vielleicht ja jetzt eine der gesuchten Alternativen zu den verschwundenen Lokalzeitungen.

Mein Ehrgeiz ist das nicht. Ich habe andere Prioritäten.

Das Rezept ist da. Da kann jetzt jeder sein Fondue damit brauen.

Würde mich freuen, ja.

54g) Bemerkenswert, sehr bemerkenswert finde ich schon, dass sich die Dame kein Bisschen verunsichern lässt in ihrer Richtung. Exemplarisch, Sie: „Hallo xxx, ich habe mir das Video angeschaut und nochmals ein paar SMS gelesen und bin erschüttert, wie wenig Du aus den guten Bedingungen und Angeboten machst. Die aufgezeigten Lösungen verdrängst Du fortlaufend. Dein Intellekt, Dein Verstand versteht das alles. Hast Du das verstanden?“, dann xxx: „Ja, ich habe alles verstanden und so ist gut für mich weil ich kann mir nicht mehr bedanken [Gedanken] machen, lassen wir so alles wie ist. mir geht gut und hoffe dir auch. (…)“ in den SMS Nr. 55 und 56 auf Seite 20. Ein Teil verschuldet die katholische Kirche, die Sex ausserhalb der Fortpflanzung als Sünde gelehrt hat und dies bis heute nie widerrufen, geschweige denn den unter dieser schlimmen Falschprägung Leidenden einmal persönlich mitgeteilt hat. Das ist etwas vom Gemeinsten, was sich der Klerus heute noch leistet. Da kann der Papst so herzlich reden wie er will. Gemessen werden muss er an den Inhalten. Die Körperlichkeit zwischen den Menschen, vor allem zwischen Mann und Frau, Frau und Mann ist von der Kirche grundlegend zerstört worden. Und wo man noch von der Kunst mit ihrem „La Suisse n’existe pas!“ nicht betroffen ist, darf man von einem Land sprechen, dessen einzigartige Freiheit und Wohlstand xxx zwar sehr gerne geniesst, xxx aber mit ihrer schonungslosen Kulturinvasion ohne Rücksicht selbst auf tödliche Gefahr für Schwache hinunter reisst. Und es ist nicht kopflos. Es ist bewusst. Unklar scheint mir einfach noch, ob xxx da nicht einfach wie eine Hospitentin [teilnehmender Gast] zu werten ist, der man keine Verantwortung zuschreiben kann.

Die Kasse spielt hinein.

Partnerin könnte sie auch sein, jedenfalls bis zu einem Zeitpunkt, als es ihr ablöschte [in sich einbrach; sich verschloss].

Bewerberin in einem Verfahren, das da entwickelt wurde. Vielleicht hätte ich da eben doch zum Sex für Geld zustimmen müssen.

Moralisch katastrophal.

Und wenn man die Konsequenzen sieht, wo das hin geführt hat, ohne das?

Gut, es ist vielleicht ihre normale Sexualität. Sozialisiert in Krisengebieten.

Übel.

Das Vertrauensverhältnis ist durch die Zurückweisung verkommen auf: wie „andere Mann und andere Büro“. (22:50)

Ich hatte das Bewerbungsverfahren durchzuziehen. Da sind gewisse Grenzen nun einfach einmal gesetzt. Die wesentlichen Punkte wurden dokumentiert und stehen nun zur Verfügung.

Ich habe einfach so den spontanen Impuls, wie wenn sie denken würde: „Wenn du das vermagst, verdienst du mich.“

Tja, wer weiss, vielleicht unterschreiben wir ja noch. :)


53) In eigener Sache: Es gibt vielleicht kein eindrücklicheres Bild für die genbildende Gesellschaftsform des Menschen, die existenzielle Solidarität, ausgedrückt in der Grabanlage der Blausteine von Stonehenge. Wer die sensationellen Ergebnisse von Parker Pearson zu Stonehenge nicht schon hat begutachten können, ist herzlich eingeladen, die DVD hier zu bestellen. Das waren keine 56 „Löcher“ in der Phase „Stonehenge 1“. Da wurde unter Grabsteinen eine Gemeinschaft von, heute würde man Parlamentsmitgliedern sagen, bestattet, Frauen, Männer, zusammen auch mit ihren Kindern. Stonehenge, wie wir es bisher kannten, die grossen Steine, wurden erst später dort wie in einem Rad drin aufgebaut.

Ganz anders als wir es in Afrika heute sehen, hat man nicht persönlich besessen. Wie es auch das Sterben zeigt, wurde das Individuelle, ob Mann, ob Frau, ob ein Kind, ob oben oder unten, dem grossen Einen unterstellt. Zu meiner Frage in eigener Sache nun: Würden Sie es begrüssen, wenn zur Stärkung des gemeinsamen Erfolges und von mehr Nachhaltigkeit Lohn und Sozialleistungen gegenüber dem heutigen Stand gekürzt werden, oder würden Sie das bekämpfen?

53a) Weshalb haben Sie die Statements zum Weltgeschehen entfernt? Ich dachte, die Quelle sei das Absolute.

Das ist schon so. Wir machen keinen Radau. Aber wir können auch nicht ausschliessen, dass aus dem Absoluten auch einmal Zerstörung kommt. Ich hoffe immer, ich sei genug gross, dass mir das nicht geschieht. Vorliegend aber ging es um einen technisch bedingten Umbau. Das Beseitigte finden Sie jetzt wieder hier. Ich beseitige jetzt gleich auch das „Der Körper ist nur noch wie eine wohlige Hülle und man muss aufpassen, dass man nicht das Bewusstsein verliert.“ betreffend die Phase des Zurückkommens nach dem Orgasmus, am Schluss von Ziff. 43. Der erste Teil des Satzes ist inhaltlich falsch wie die von mir dort entzauberten Aussagen des Sex-Gurus Osho. Meine Aussage: „Der Körper ist nur noch wie eine wohlige Hülle“, ist absichtlich falsch, um zu schauen, ob man mich korrigiert, oder auch schon wie bei Osho gesehen blind glaubt. Ich hoffe, Sie sind einfach noch etwas unsicher, weil Sie erst neuer dabei sind und zuerst etwas schauen wollen, wie es so läuft hier. Aber wissen tun Sie selbstverständlich aus dem Erfahren, dass der Körper nach dem Orgasmus nicht wie eine „wohlige Hülle“ ist. Wohlig zwar schon, aber nicht wie eine Hülle. Der Körper ist voll wohligen Lebens. Die Verbindung von Körper und Geist ist wiederhergestellt und der Körper eben gerade nicht nur wie eine gerade noch mal knapp wahrgenommene Hülle, in die man gelegentlich Esswaren hinein stopft und Tabletten, wenn dort etwas nicht in Ordnung ist.

53b) Da kommt mir CVP - Gerhard Pfister in den Sinn. Diese Verlogenheit hat keinen pädagogischen Nutzen. Im Gegenteil.

Ja. Nachdem ich ihn darauf aufmerksam gemacht habe, konnte er sich nur noch auf seine soziale Grösse berufen, die nach unserem heutigen Parlamentssystem in aller Öffentlichkeit ungestraft daherlügen kann. Hier setzt er es für seine politische Gruppierung ein. Und Sie können sicher sein, dass er dies auch getan hat, um in dieser Gruppierung für seine Stärke berühmt und dafür mit seiner hohen Position belohnt zu werden. Solche hinterhältigen, heimtückischen Machenschaften, mit denen jemand arbeitet, um sich gegenüber von Gegnern Vorteile zu verschaffen, werden als Intrige, Arglistigkeit, Gemeinheit, Heimtücke, Hinterhältigkeit, Hinterlist, Niederträchtigkeit, Ruchlosigkeit, Tücke, Winkelzüge, Niedertracht, Perfidie, (bildungssprachlich) Intriganz, (derb) Hinterfotzigkeit, Verschlagenheit bezeichnet.

Sie haben ihn darauf aufmerksam gemacht?

Ja. Was er tut, gilt als potent.

Aber sind denn das alles Idioten?!

Diese Intriganten profitieren davon, dass sie die so genannte vierte Gewalt, die Medien, verstärkt noch in ihrem heutigen Endspurt, sehr gut gebrauchen kann, denn diese Intrigen haben einen hohen Unterhaltungswert. Sie erhöhen die Verkaufs- resp. Einschaltquoten. Derweil die nüchterne politische Analyse keine Schlagzeilen macht. Schauen Sie einmal Florian Inhauser. Obwohl er sich alle Mühe gibt und vom Schweizer Grossmedium auch alle denkbaren Spezialisten zur Verfügung erhält, bleibt ihm nur, aber immerhin, seinem Frust öffentlich freien Lauf zu lassen, dass „Sport aktuell“ wieder einmal „das aktuelle vom Sport“ habe. Wie Sexunterhaltung stielt das dem Gebildeten die Show. Besonders gravierend ist das Verschwinden des Qualitätsjournalismus in den Agglomerationen und auf dem Land, wo sich Volksvertretende längst nicht mehr darauf beschränken, ihnen missliebige kleine Bürger zu zermalmen, nach denen kein Hahn kräht.

Gerne hätte man immer wieder auch mal ein paar Belege bei solch ungestümem Behaupten.

Das Ausleben von psychischer Gewalt ist eine Sucht. Es sind afrikanische Zustände, die sich auch bei uns ausbreiten, weil unser vitales Lebensgefüge zerstört ist. Das hat sich so weit eingeschliffen, dass es selbst als völlig normal gilt, etwa Nachbarn mit schwierigsten, gar lebensbedrohlichen Situationen allein zu lassen. Man schottet sich einfach ab.

Belege bitte.

Also, zum Amtsmissbrauch. Eigentlich verboten. Wird von den Gerichten aber nicht geahndet, weil von Amtsunfähigkeit in den kleineren Gemeinden oftmals nicht zu unterscheiden. Das machen sich geneigte Repräsentanten in den grösseren Gemeinden zunutze, indem sie ein Kasperletheater aufführen.

Belege.

Amtsmissbrauch/Amtsunfähigkeit, Bonusmaterial.

Zerstörtes vitales Lebensgefüge. Ich habe zuerst gemeint, diese Belege könnten aus Gründen der Geheimhaltungspflicht nicht öffentlich gemacht werden. Wenn man es aber näher betrachtet, zeigt sich ein Bild wie vom Berg kommenden Schuhen, die aber in einer heutigen Wohnung ohne Hauswirtschaftsraum und nur beengtem Platz im Badzimmer nur gerade noch auf dem reinen, weissen Keramiktablar vor dem Spiegel für die Reinigung zwischengelagert werden können. Es ist keine Frage des Nichtrespektierens von Regeln oder Gefühlen. Es muss einfach sein. Und es geht tatsächlich, wenn man behutsam vorgeht und sich von den schlimmsten Passagen nicht runterkriegen lässt, sondern dort wie wegschaut. In diesem Sinne der Beleg zerstörtes vitales Lebensgefüge.

Das ist auch die Form, mit der ich auch Säufer Jannick Buttet und den hinterhältigen Gerhard Pfister zu begeistern versucht hätte, aber das sind eben wie auch eingangs gesehen derart „Grosse“, dass die einen nicht mal beachten. Dass man den Eingang von unterstützenden Mails freundlich bestätigt, wäre das Minimum, um den Anstand nicht zu verletzen, den selbst ein Herr Gerhard Pfister für zu respektieren hält (8. Frage im Interview der Luzerner Zeitung). Gerhard Pfister, Politik, „Wettbewerb der Meinungen“.

 

53c) Etwas Spass haben zusammen und denjenigen dann für sich haben wollen, anstatt sich dem sich dynamisch selber regulierenden Beziehungsnetz hinzugeben, macht das Wesen der Charakteränderung des Menschen aus, als der Gräberkreis für ihn zum Abfall wurde. Der neue Charakter sammelte an, anstatt dem Bedarf zur Verfügung zu eilen. Die Krankheiten nahmen zu. Die aufkommenden „Paschas“ wurden immer reicher und mächtiger. Der Fokus verschob sich auf das Materielle. Was konnte das besser abbilden als die neue Form der Bestattung mit immer opulenter werdenden Grabbeigaben.

Der „Bogenschütze von Amesbury“  im persönlichen Monument eines Hügelgrabes markiert den vollzogenen Übergang vom liebenden Geistmenschen:

Von diesem Menschen stammen wir ab. Jede Zelle von uns weiss es.


52) Viele Frauen stellen eine Verunsicherung von Männern fest. Es ist gar nicht mehr so einfach, mit einem normalen Mann ins Bett zu gehen. Ich [Psychotherapeutin] denke aber nicht, dass das auf die Eltern zurück zu führen ist.

Es ist die Hetze. Sie ist wie eine Autoimmunerkrankung der Gesellschaft. Die natürlichen Reaktionen des Mannes auf die ebenso natürlichen Offerten der Frau werden gesellschaftlich mehr und mehr als fremd taxiert und bekämpft. Seine Hormone werden ausgeschüttet, aber er hat mit der Massenhetze bereits verinnerlicht, dass er mit einem Konflikt zu rechnen hat. Weil er sich da innerlich auch selber bekämpfen muss, gerät er zudem nicht selten in die untere, schwächere Position. Es ist an der Justiz, dieses Gleichgewicht zwischen den Geschlechtern wieder herzustellen.

Nicht am Gesetzgeber?

Ich meine, es geht nur um ein Feintuning, das die Gerichte selber vornehmen können. Die Gesetzgebenden haben da ja keine Liste der nicht erlaubten Verhalten erstellt. Grundsatz sollte bleiben, dass man seiner Wahrnehmung vertrauen darf. Zeigt sich eine Frau figurbetont oder gar zum Teil entblösst, hat sie mit einer Einladung für die Nacht oder auch gewissen Sprüchen von durstigen Männern zu rechnen. Zu Recht ist da auch etwa das Schweizer Fernsehen SRF dabei, gewisse Marken neu zu setzten. So bedankte sich kürzlich #SRFglobal-Moderator Florian Inhauser mit einem verschmitzten Lächeln bei der völlig korrekt, aber figurbetont gekleideten Patrizia Laeri, dass sie bei einer anderen Sendung untreu geworden sei. Und sie war deswegen keineswegs unangenehm berührt. Das Frau-Mann-Verhältnis ist zerrüttet. Die alte Leidenschaft ist aber zum Glück dank biologischer Speicherung und auch dem Wissen, dass sie für die persönliche und soziale Gesundheit hoch willkommen ist, jederzeit bereit.


51) Ihre Anforderung, dass Schamanismus „justiziabel“ zu sein habe, schmeckt etwas sehr nach Staat.

Sie sagen, Schamanismus gehöre doch ins Private. Dort wurde er aber hingeprügelt. Vorher war das öffentlich. Ich bin daran wieder umzuschalten. Für den heutigen Menschen ist es schwierig. Früher bekam man praktisch alles voneinander mit, wer grad mit wem, eine Geburt, Erscheinungen wurden grad berichtet, Träume auch gleich nachts. Aber dieser unser auch biologisch programmierte Lebenszusammenhang ist dabei, seinen Weg zurück zu finden, über das Internet.

Woran ist das zu erkennen?

Die Therapie ist mit den Social Media am Aufstarten.

Aber das sind nur Informationen, die jemand über sich selber preisgeben will.

Das würde ich nicht sagen. Da wird auch über andere kommuniziert, und gerne ja auch über deren Schattenseiten. Auch wenn sie mal bei den Pornos reinschauen, werden sie vermutlich beipflichten, dass man da nicht unbedingt darauf bedacht ist, Informationen zu selektionieren. Man zeigt sich wie man ist.

Aber das ist doch Abfall.

„Schmutzig“ hätte ich als persönliche Empfindung noch verstanden. Sicher werden sich einige später auch etwas aufregen, wenn sie ihren Hintern vielleicht nicht mehr derart exponiert dokumentieren würden. Was sich da aber zwischen Mann und Frau, Frau und Mann abspielt, wollen sie sehen lassen. Gibt es in einem nichtstörenden Rahmen einen objektiven Grund, sexuelle Lust zu verbergen? Eher doch nicht, meine ich. Die wird eher als stimulierend wahrgenommen. Auch auf den Websites stört es sie nicht, mit ihren Bildern nackt neben vielen andern zu liegen, die sie nicht mal kennen. Auf gutesex.com waren das grad 210‘705 Videos in 54 Kategorien. Das werden allein dort bald eine halbe Million Leute sein. Ich glaube, das kann man schon nicht als Abfall bekriegen. Aber für die Prostituierten wird es eng.

Dann könnten die Pornos noch als politische Äusserungen verstanden werden. :-)

Ja, also wenn man den gespielten oder vielleicht auch tatsächlichen Missbrauch, den vielleicht auch bezahlten Missbrauch überspringt. Und jemanden bei Gelegenheit mal mit ins Bett zu nehmen, scheint einer grossen Leidenschaft zu entsprechen. Auf das „nicht immer“ scheint es an zu kommen, auf das Tauschen. Bei den Männern kommt dann das Portemonnaie zum Zug, die Frauen feiern ihre Befreiung mit den Pickup-Bars, weil die natürliche Form nach wie vor verdammt ist. Familien sind eine relativ junge Erfindung und führen wie die ausschliesslichen Paarbeziehungen mit einem mutmasslichen idealen „Seelenpartner“ statt einem Netzwerk von Vertrauten in sehr vielen Fällen zu unerträglichem Freiheitsverlust wegen einseitigen Dominierens, Betrug, Rosenkriegen und den schlimmsten Enttäuschungen des Lebens. Sie sind schädlich. Mir sind auch chronische Erkrankungen von vor der Ehe kerngesunden Frohnaturen bekannt. Die artgerechte Beziehungsform des Menschen ist die Sippe.


50) Es gibt ja immer wieder so Sticheleien von der Wissenschaft gegen das Spirituelle, es gäbe da ausserhalb des materiell Erfahrbaren, wozu aber auch die Gefühle zählen, nichts.

Die Wissenschaft, wie wir das Wort heute und hier im Westen in erster Linie verstehen, ist eine Wissenschaft des Materiellen, und hat seit längerem schon die Welt, den Kosmos nach ihren Bedürfnissen geformt. Die Wissenschaft ist eine Kirche. Über unseren Planeten hat sie dadurch viel Schaden gebracht.

Aber die Wissenschaft hat sich über die Zeit immer wieder gebessert. Da ist kein Raum für Besserwisserei. Was einwandfrei feststellbar ist, kann man nicht foppen.

Wohin man schaut, ist entscheidend für die Erkenntnis. Da sind wir jetzt an einer Wende.

Aber schaut die Wissenschaft nicht überallhin und baut das dann alles zusammen?

Die Wissenschaft, diese Wissenschaft, schaut spirituell schlafend [Die ursprüngliche und nach wie vor gültige Bezeichnung anstelle von "spirituell" ist "geistig". Der Duden übersetzt spirituell mit geistig, aber spirituell wird heute oft in den Bereich des Irrationalen und des Glaubens gebracht; und tatsächlich gibt es das in den Kreisen, die sich als spirituell sehen, zu Hauf. Spiritualität ist heute häufig Esoterik und andere Aberglaube. Vorliegend geht es jedoch um einen wissenschaftlichen Umgang mit Geistigem]. Aber sie nimmt auch ihre eigenen Erkenntnisse nicht ernst. Geht es darum, sich selber zu verstehen, bisweilen auch selbstkritisch zu sein, trifft man immer wieder auf Schlafende. Auch gibt es so etwas wie einen wissenschaftlichen Produktionszwang, der die Aktivitäten dort zu stark kanalisiert.

Eins an die Ohren.

Es waren die Konflikte mit der Natur, die unser hochkomplexes Gehirn und Wesen hervorbrachten. Die Wissenschaft aber meint, wir seien primitiv gewesen. Dabei verhält sie sich wie die Kreationisten, die die Evolutionstheorie ablehnen. Nur durch die existenzielle Bedrohung und die in diesen Verhältnissen übermenschlichen Anstrengungen, in diesem existenziellen Problemlösungsmodus, konnte unser Organismus in die heutigen qualitativen Höhen wachsen. Desinteressierte, etwa Krieger, waren offenbar ein Minderheitsphänomen und konnten die Evolution nicht massgeblich gefährden. Habe ich Sie etwas schupfen [anstossen] können?

Versuch und Irrtum ist aber nicht kreationistisch.

Versuch und Irrtum bedingen für eine nicht bloss auf Unterdrückung ausgerichtete Entwicklung, die auch etwa das Herstellen eines modernen Turnschuhs gestattet, das Eingreifen eines freundlichen Schöpfers. Mit dem Dezimieren der Konkurrenz ist es nicht getan. Bügelfalten hat man auch nicht, damit die Hosen besser gestapelt werden können. Ein toter Baum fällt um; um Menschen umarmen sich viele und bitten zum Himmel. Die Erfahrung der Geister wurde in unserem Kulturraum mit den Göttern aus dem Staat ins Private verbannt, unter Todesstrafe, dann unter Zwangsbehandlung als Verrückte.

Leute von der Skeptikerbewegung sagen, das menschliche Gehirn sei nicht in der Lage, etwas jenseits von Raum und Zeit zu erfahren.

Derweil auch von Physikern attestiert wird, es könne ausser dem materiell beschränkten noch andere Universen in anderen Dimensionen geben. Derweil die wissenschaftliche Traumforschung erst gerade am Anfang steht und was aus ihr folgen wird noch völlig in der Luft ist. Sind bei den Skeptikern auch Wissenschaftler wie etwa Prof. Peter Brugger, fügen sie der Glaubwürdigkeit der Wissenschaft Verluste zu. Sie missbrauchen ihren gesellschaftlichen Status, den sie von der Wissenschaft verliehen erhalten haben. Die Wissenschaft ist für Peter Brugger diesbezüglich mehr wie ein „Theater“.

Lässt sich das irgendwie auch überprüfen, was Sie da sagen, lieber Herr Rüesch?

Schauen Sie mal in seinem Interview bei „Wissenschaft persönlich“ unter

https://www.youtube.com/watch?v=HeehGUvQ0lM nach, wo er 51:22 verkündet, dass er wohl wieder zu einem Befürworter der Möglichkeit des Empfangens von Jenseitsinformationen konvertieren würde, hätte er selber sich bewahrheitende Träume. [Wobei das esoterische Beispiel mit dem gestohlenen Fahrrad, das er da bringt, sicher kein solcher ist; da hat Peter Brugger schon Recht. Solche esoterische Traumdeuterei ist ein Fluch, vor dem man warnen muss.] Habe ich Sie etwas besänftigen können?

Ja, Sie haben sich nicht aufgebläht.

Und es ist übrigens auch überhaupt nicht notwendig, von seinen Träumen mit solchen Delikatessen wie dem Vorausschauen in die Zukunft versorgt zu werden, um auf die Idee zu kommen, da sei eine höhere Intelligenz am Werken, die aus mir selber nicht zugänglichen Ressourcen schöpfen kann und mich im Vergleich als nur 4-bis-5-Schüler [bei Höchstnote 6] aussehen lässt.

Da mache ich Widerstand.

„Übersinnlich“ tönt so esoterisch. Da sehen wir aber in die andere Seite unseres Restmenschen hinein, den die Grösseren von uns übriggelassen haben.

Ja, das ist bekannt. Sozusagen unsere eigene Esoterik, unser eigenes Geheimwissen.

Bei Esoterik denkt man einfach an die unsäglichen esoterischen Lehren, z.B. „wie im Grossen, so im Kleinen; wie oben, so unten“ oder bei den esoterischen „Schamanen“ à la Carlo Zumstein: „Alles ist ein Kreis“.

Zeit, dass man die niederwirft. Der trägt ja immer noch sein Dr.-Mäntelchen.

Da beissen Sie bei den Massenmedien aber auf Granit. Die „Übersinnlichen“ sind die Kollegen der Journalisten, Redakteurinnen, Verleger. Die Gesellschaftsspiele des „Es könnte ja sein“ und „Das weisst du eben noch nicht“ füllen denen die Kasse. Wirklich relevante Themen wie etwa Frau-Mann werden in der Tiefe nicht angefasst. Mit diesen falschen Informationen wird die Bevölkerung eingedeckt.

Die vielleicht mal liebkosen anstatt kritisieren.

Schwierig. Ich glaube, die verstehen das einfach nicht. Sie bringen das in ihrem Gehirn nicht zustande. Da ist zu wenig Reflexion. Ein Journalist der Luzerner Zeitung stellte mich als Kasperle des esoterischen Neo-Schamanismus dar. Ein paar Sätze vorher rapportierte er, dass meine Unternehmung der ursprüngliche Zustand ist. Und dass sich das bei mir nicht nur im Denken abspielt, sondern dieser ursprüngliche Zustand auch als Lebensweise und über Jahre wiederhergestellt wird, unter Schmerzen auch, hat er ja auch mitbekommen.

Der hat doch gedacht, Sie hören dann schon wieder auf mit dem „Theater“. [...] Was aber ist mit Prof. Peter Brugger?!

Ein Reset wäre da nur durch eine schamanische Ausbildung möglich, wo die Funktionsweise des Gehirns umgestellt werden kann. [...] Geistwesen würde er nicht mehr in Abrede stellen, nur weil er sie mit seinem wissenschaftlichen Gerät nicht hat dingfest machen können.

Verstanden. Geistwesen sind nun halt einmal einfach kein Material. Brugger ist da eigentlich nicht besser als ein Carlo Zumstein mit seinem „Alles ist ein Kreis“.

Klar. Zumstein schaut auf Kreise und sagt, „alles ist ein Kreis“, Brugger auf Materielles und sagt: „es gibt nur Materielles.“


49) Finden Sie, Sexualität soll auch gelebt werden, wenn man nicht allein ist?

Wenn eine Tochter beim Ausflug mit den Eltern sich auf dem Rücksitz im Auto still vergnügt, ist sie dabei, ihr natürliches Potenzial zu entwickeln. Frauen tun dies bereits in der Kindheit, und die entsprechend tief liegenden Verbote sind später massgeblich am geringeren sexuellen Verlangen der Frau und den unglücklichen Beziehungen beteiligt. Geben Sie ausdrücklich die Bewilligung. Burschen und Paare sind optisch auffälliger und sind gehalten, sich in die Welt der andern Erwachsenen einzufügen. Sex ist für sie etwas Harmloses und es spricht nichts dagegen, hier zu einer zustimmenden Haltung zu kommen, wenngleich er in der Öffentlichkeit wohl auf unauffällige Erotik beschränkt bleiben wird. Zu berücksichtigen ist immer auch das Alter von möglichen Mitbetroffenen, wobei man nicht überrascht sein soll, was die sich über die sozialen Netzwerke selber oder über Freundinnen und Kollegen schon alles beschafft haben. Diese nicht aufzuhaltende Freiheit der Information spottet jeder Vorstellung, die Nähkurse besuchende Frauen und Kirchenbank drückende Männer Pubertierenden noch anzugedeihen trachteten.


48) Ich nehme in samadhi eindeutig wahr, dass eine Verkäuferin mit mir ins Bett will. Auch im Laden ist sie so herzlich, strahlt mich an. Aber wenn ich eine mögliche Überleitung zu einem persönlichen Gespräch andeute, steigt sie dann doch nicht darauf ein. Wie ist das zu verstehen?

Die Verkäuferin ist die Tiefere und unterwirft sich den Dienstvorschriften. Und sie würde mit Ihnen ins Bett gehen, wenn da die Vorschriften nicht dagegen sprächen.

Aber weshalb will sie denn nicht für den Abend oder das Wochenende abmachen?

Weil sie dann in einem andern System drin ist. Familie, Partner.

Aber ist das nicht teuflisch, so zu flirten, und dann ist dann doch immer wieder nichts?

Weshalb soll das etwas Niederes sein? Nicht alles muss ein Prozess sein. Geniessen Sie einfach den schönen Einkauf.

Aber ist es dann nicht einfach Ballast, das in samadhi zu erfahren?

Nein. Die Verkäuferin kommt Sie auch ausserhalb des Geschäfts in Gedanken besuchen. Dass das nicht auch materiell stattfindet, zeigt das Dunkle, dass wir weit von unseren natürlichen Verhältnissen, unserem natürlichen Potenzial entfernt leben. Da wäre so viel Power in unseren Beziehungen, die zum Leben erweckt werden könnte, so viel Sonnenschein. Die Gesundheitskosten würden fallen, die Produktivität steigen.

 

48a) Die Samadhi Ayurveda AG in Hochdorf (CH) teilt mit: "Mehrere unserer Kunden haben uns auf eine merkwürdige Textpassage auf Ihrer Internetseite aufmerksam gemacht. Diese habe ich Ihnen kopiert und am Ende der Mail angefügt. Leider wird unsere Firma damit in Verbindung gebracht, was wir als üble Nachrede einordnen. Wir bitten Sie, die Texte zu löschen oder den Namen bzw. die Bezeichnung Samadhi abzuändern."

Offenbar handelt es sich bei Ihrer Firma „Samadhi Ayurveda AG“ um einen Fake. Was Sie da anbieten und wie Sie das angeschrieben haben stimmen nicht miteinander überein. Das ist entsetzlich. Etikettenschwindel und Ausbeutung alten indischen Kulturgutes, wenn Sie als „üble Nachrede einordnen“, was andere im Zustand von samadhi erleben und wie man sich darüber unterhält, wie das zu verstehen sei. Chaoten sind Sie, wenn Sie das als üble Nachrede einordnen, und man kann Sie wegen falscher Anschuldigung verzeigen. Wissen Sie überhaupt was samadhi ist?


47) Mehrere Partner sollen vertretbar sein?!

Bei uns ist das der Normalfall.

Ja, okay, aber sicher nicht nebeneinander.

Finden Sie es denn vertretbarer, solche wichtigen Beziehungen zu beerdigen?

Okay, aber das macht man ja nur, wenn es nicht mehr anders geht.

Wenn ein einziger Mensch alle Bedürfnisse erfüllen muss, die nur in einer solchen Beziehung gelebt werden sollen, dann muss man sich halt schon bald wieder nach der Nächsten umschauen.

Verstehe.


46) Dass der Mann es mehr im Blut habe als die Frau, der Tiefere zu sein, scheint mir eine überaus zynische Aussage angesichts des grauenhaften Wirkens von Diktatoren wie Baschar al Assad in Syrien.

Aber schauen wir auf Präsident Rohani im Iran, wie er dem unmöglichen Donald Trump die Stirn bietet, als Unterer gegenüber dem geistigen und weltlichen Führer Ali Chamene’i mutig Befreiung anstrebt. Chamene’i könnte ihn jederzeit verstossen. Hassan Rohani ist der Tiefere, schafft es aber dennoch, seinen Zielen näher zu kommen. Das ist in einem totalitären System wie dem Iran eine Wucht. Es ist ein Triumph und müsste den Westen dazu bringen, Handelshindernisse mit dem Iran weiter abzubauen, die wirtschaftliche Situation im Iran somit zu verbessern und Rohani gegenüber den aus Zukunftslosigkeit hassenden Jungen aus der Schusslinie zu nehmen. Auch im Westen würden diese Leute in den Extremismus getrieben.

Aber schauen Sie, Mugabe.

In Gefahr etwas zu erkämpfen, Differenzen zu überwinden, sich in den Wäldern durchzuschlagen ist schwieriger zu schaffen. Das ist die Welt des Mannes. Davon waren die Frauen über Jahrzehntausende weit weniger betroffen in ihren Lagern, Zelten, Hütten, Häusern. Weil ihnen diese Fähigkeiten abgingen, waren sie auch die Tieferen, wenn die Männer zurück kamen. Aber ein von den Bedingungen der Natur abgekoppeltes System ist dann eher Frauensache. Das zieht sich auch in der Sexualität durch, und wenn diese wegen der persönlichen Entscheidungsfreiheit bei der Unlust der Frau kaum mehr stattfindet, muss sich niemand wundern, dass die natürlichen Qualitäten der Beziehung zwischen Mann und Frau verschwendet und dem heutigen Übel gewichen sind.

 

Die Untere zu sein, würde bedeuten, der Einsicht zu folgen. Der Mann beugt sich grossmehrheitlich der Einsicht der persönlichen Entscheidungsfreiheit.

 

Ohne Zwang wird es einfach nichts.

Sex und Zwang!

Ah, da sind Sie ja wieder. Was ist denn Ihr Vorschlag, damit sich die Frau durch Essen nicht unansehnlich macht?

Das muss man ihr überlassen.

Man braucht sich keine Mühe zu geben?

Das ist ihre Sache.

Ist die Beziehung weniger wichtig als der Job?

Im Job ist der Job das wichtigste, zuhause ist die Beziehung wichtiger.

Dann kann sich die verfressene Frau aber nicht wichtig machen. Man lässt die Kinder gegen Kinderlähmung, Starrkrampf ja auch impfen.

Aber die Beziehung, auch ein bisschen Fett, sind doch keine Krankheit!

Wenn man eine Beziehung nicht auch etwas managt, können sich die Defizite anhäufen, bis es nur noch zu Jammern gibt und man sich fragen muss, was man da eigentlich gemacht hat. Aber dann ist sie schon kaputt. Wäre Ihr Herz denn nicht zur rechten Zeit bereit, der Beziehung etwas zu geben; wären Sie nicht bereit, für die Beziehung auch Verantwortung zu tragen?

Ich hatte vom Bett einfach genug. Immer wieder das Gleiche.

Tja, wenn man in den Bahnen der Tradition verweilt. Aber es würde Sie in Rage versetzen, wenn er fremd ginge.

Ja!

Weil Sie Angst hätten ihn zu verlieren.

Ja.

Wegen des Bettes?!

Doch.

Aber er kann Sie ja sowieso verlassen, wenn er eine Frau findet, die er verführerisch findet.

Also wenn es nur um das Bett ginge, müsste ich mir das nochmals überlegen.

Sollte er es Ihnen sagen?

 

Was meinen Sie?

Sie vielleicht mal ganz kurz sehen. Nichts sagen, nur kurz sehen.

 

Oder auch gar nichts sagen. Was brauche ich sie zu sehen.

Ich denke, Sie haben gesehen, dass Sie in der Frage, ob Ihre Beziehung weiterlebt, in der tieferen Position sind. Beide sind in der tieferen Position. Sie lebt nur weiter, wenn beide das wollen. Also muss man dafür sorgen, dass der andere auch weitermachen will und ihm zugestehen, was für ihn den grundsätzlichen Wert einer Beziehung ausmacht. Und wenn das mit einer bloss punktuellen Sache möglich ist, und nicht in Ihrer Wohnung, dann ist es okay.

Und dass ich dann vielleicht auch wieder voll da wäre.

Ja, sie ist nur Ersatz.

Es wäre vielleicht manchmal auch besser, wenn er mich einfach nehmen würde. Das hat so etwas Wuchtiges, das auch meinen Körper einfach mitreisst.

Das ist mehr als einfach nur Befriedigung.

Es ist wirklich die Natur, die mir auch die Haare aufstellt.

Und braucht gar nicht so riesig viel Zeit, wie man manchmal meint.

… wenn man es nicht mag. :-)

Und dann auch wieder für die Figur schauen?

Das machst du dann wie automatisch.

Es läuft da manches gar nicht über den Kopf. Eine gute Freundin von mir hat mich jeweils zuerst verbal provoziert, dann auch körperlich, bis ich sie nur noch packen und wir leidenschaftlichst zusammen schlafen konnten. Und das muss nicht nur früher einmal gewesen sein!

Ja, heute ist es nicht einmal mehr ein Flirten.

Viel Erfolg!


45) Ist das nicht noch besonders, wenn ein Philosoph, es geht um den gerade verstorbenen Hans Saner, ein linksextremes Anliegen wie das bedingungslose Grundeinkommen unterstützt, das uns in den Ruin treiben würde? [Der Fragende bezieht sich offenbar auf Medienmitteilungen, die aus Anlass des Todes von Hans Saner online gestellt wurden, Material ist auch auf Wikipedia, und das Schweizer Radio und Fernsehen SRF hat auf unsere Bitte hin die Sendung "Sternstunde Philosophie - Begegnung: Hans Saner und Robert Spaemann – Leben mit oder ohne Gott? - Kann man gleichzeitig vernünftig sein und an Gott glauben?" vom 24.12.2006 auf Youtube gepostet. Besten Dank Norbert Bischofberger! Wir schätzen es, Quellen solcher bedeutenden Persönlichkeiten wie dem bekanntesten zeitgenössischen Schweizer Philosophen Hans Saner und dem Deutschen Naturphilosophen Robert Spaemann dauerhaft verfügbar zu haben.]

Nun ja, es ist ja tatsächlich so, dass eine nicht unbedenkliche Zahl von Menschen davon absehen würde sich anzustrengen. Sie würden zuhause bleiben, ein bisschen mit dem Fahrrad umher kutschieren, auch vermehrt im Alkohol landen weil man so schön ausschlafen kann, dem „Stress“ bereits in der Schule abschwören. Das wäre wohl das Schlimmste für Hans Saner, was er nicht bedacht hat. Er selber lebte von der Aura des Erbes von Karl Jaspers.

 

45a) Man muss es aber schon noch sagen: Hans Saner war ein Guter, ein Lieber.

Ja, das ist wahr. Aber in der Anarchie, im Gewölk. Kein Betrüger.

Und ehrgeizig.

Unempfindlich gegenüber Strafe.

Wie meinen Sie das?

„Die reine Transzendenz und der Mensch, das sind zwei unterschiedliche Dinge. Der Mensch ist ein bisschen beteiligt an der Transzendenz, vielleicht sofern er die Möglichkeit hat frei zu sein, sofern er die Möglichkeit hat Verantwortung zu übernehmen, und sofern er die Möglichkeit hat überhaupt vernünftig zu denken.“ (Schweizer Radio und Fernsehen SRF, Sternstunde Philosophie vom 24.12.2006; 39:10)

Aber er spricht da ja von Karl Jaspers.

 Ich meine, dass das wohl auch seine Meinung ist. Bei 38:40 sagt er, sich auf Jaspers beziehend: „auch er hätte wahrscheinlich gesagt …“.

Okay, er beansprucht die Freiheit für die Teilhabe des Menschen an der Transzendenz.

Und die Strafe ist für ihn keine Lenkungsmöglichkeit, derer sich die Transzendenz bedienen könnte. Ich denke, Hans Saner hat sich da seit seinem Bruch mit seiner Ursprungsreligion gegenüber von Zwang im Zusammenhang mit Religiosität unempfindlich gemacht. Es scheint mir auch, dass bei ihm Religiosität grundlegend mit Gewalt verbunden ist. Auf die Frage von Norbert Bischofberger: „Sie haben das Thema Gewalt erwähnt. Ist denn für Sie diese Form von Religiosität mit Gewalt verbunden, von sich aus?“ antwortet er: „Wenn die Transzendenz sozusagen auf die Erde geholt wird, ja, dann würde ich glauben, dass die Gewalt fast notwendig kommt, und wenn es dann auch noch so ist, dass diese Form der Religiosität ein Offenbarungsglaube ist, der den Anspruch macht, dass die Wahrheit direkt von Gott kommt, gegeben ist von Gott, und dass es vielleicht die einzige Wahrheit ist, die voll und ganz die Wahrheit ist, dann haben Sie das Problem der Ausschliesslichkeit, und die Ausschliesslichkeit ist an sich gewalttätig.“ /

/ Es sei ja aber nicht einzusehen, weshalb die sich auf Gott beziehenden Systeme auf Gewalt verzichten sollten. Die andern brauchen die ja auch.

Genau. Hans Saner hat einfach die Spiritualität fort gestossen. Die Situation in seiner Ursprungsfamilie war so, dass er das in seinen Charakter eingebaut hat. Das war dann endgültig.

Und Robert Spaemann hatte dann ein leichtes Spiel aufzuzeigen, dass der Kern die Aggressivität des Menschen ist und der Atheismus viel mehr Tote erfordert hat als je ein universalistischer Gottesglaube (42:22).

Worauf Hans Saner die von ihm produzierte Unwahrheit sofort überdeckt mit dem Buddhismus, der ohne Gott auffällig gewaltfrei sei. Aber damit hat er wohl Gott für den Satan gehalten, Gott für die Ursache der Gewalttätigkeit. Hans Saner kann da nichts mehr dazulernen.

 

45b) Wie kann jemand in der Anarchie sein, im Gewölk, und dennoch ein Guter, ein Lieber?

Hans Saner ist ein Gewinner-Typ. Er hat eine Charakter-Prägung als Gewinner. Andere sind Verlierer-Typen, und wenn sie mit etwas nicht grad durchkommen, sehen sie sich in ihrem Dasein sofort als Scheiternde bestätigt und knicken ein. Gewinner/innen lernen aus einer Niederlage ebenfalls nichts, sondern überdecken sie durch allerhand Ränke. Das ist das Niedere bei Hans Saner. In der Sternstunde Philosophie erhält er bei seiner Aussage: „Transzendenz auf der Erde = ziemlich sicher Gewalt“ von Robert Spaemann eins auf den Deckel. Das bringt ihn aber nicht wie einen Verlierer zum Stottern, nicht wie einen Wachsenden zur Korrektur seiner Lehre, sondern wie einen Dummkopf zur Wiederholung des gleichen Fehlers. Er fügt den ihn zum Scheitern bringenden Aussage von Robert Spaemann auf eine Weise an, dass man meinen könnte, er würde Spaemann korrigieren können und die Oberhand behalten. Hans Saner ist auch ein Inszenierer und setzt seine Sprechweise und Gestik gekonnt dafür ein. Schaut man aber auf die Inhalte, worum es bei der Philosophie ja eigentlich gehen sollte, wiederholt Saner nur gerade den Fehler, dessen er gerade überführt wurde, am neuen Beispiel des Buddhismus (42:38: Mit gehobenem Zeigefinger, nachher doppelt erhobenen Händen, um so viel Aufmerksamkeit wie möglich auf seine Aussage zu lenken und damit seinen Fehler von vorhin vergessen zu machen: Man darf nicht vergessen, dass es auch Religion ohne Gott gibt. Der Buddhismus sei auffallend gewaltfrei, weil er keinen Gott habe). Weil er für Freiheit, Gewaltfreiheit und dgl. plädiert, erscheint er vielen als Guter und Lieber. Sobald er aber Regierungs- oder gar Justizverantwortung übernehmen müsste, würde seine Anarchie hoffnungslos auf die Bevölkerung durchschlagen, resp. die dort ja auch zur Genüge vorhandene Anarchie durch Recht und Ordnung nicht mehr in den doch immerhin noch recht zivilisierten heutigen Bahnen halten können.

Sollte man vielleicht mal Herrn Bischofberger unter die Nase halten, weshalb er da nicht interveniert hat.

 

45c) Bei der Person von Jesus von Nazareth wird es hitzig. Hans Saner distanziert sich energisch von der Vergöttlichung eines Menschen. Wie ist Ihre Einschätzung?

Jesus Christus wird diesbezüglich tatsächlich überbeansprucht. Das menschliche Geschöpf nicht nur als Freund von Gott darzustellen, sondern als quasi eine Falte eines dreifaltigen Gottes, gleichzeitig aber immer noch als ganz normalen Menschen wie Sie und ich, ist höchst sinnvoll, da sich unser Gehirn damit auf ein gleichartiges Du einstellen kann, das sich jedoch in der geistigen Welt befindet. Damit wird eben gerade die Gefahr von etwas bloss Abstraktem, von einem blossen Gedanken oder „Gedankending“ (07:37), wofür verschiedene Philosophen Gott und die Verstorbenen halten, gebannt. Wenn wir ein solches gleichartiges Du im Geistigen haben, kann damit, anders als bei einem Ding, auch gesprochen werden. Weiter darf man aber mit etwas Menschenhaftem nicht gehen, wenn es um Gott geht, und ich möchte auch Herrn Spaemann in Erinnerung rufen, dass sich die Christinnen und Christen nach dem Tod von Jesus Christus direkt an Gott, resp. Gottvater, wie viele mit dem Dreifaltigkeitssystem sagen, wenden dürfen. Nach den Abschiedsreden Jesu im Johannesevangelium ist der Heilige Geist „Beistand“ für die Jünger und Lehrer an Jesu Stelle (Joh 14, 16-17 und 16, 13-16). Ich würde unbedingt vorschlagen, das so zu handhaben, denn andernfalls hat man immer irgendwie ein menschliches Wesen in der Leitung mit seinem irdischen Datenmaterial und der ganzen zeitgeschichtlichen Gebundenheit. Ich denke, es ist richtig, dass Philosophen gegen die Vergöttlichung eines Menschen Sturm laufen. Ich selber habe mich über mehrere Monate viele Stunden am Tag, wie ich bete und meditiere, an Jesus Christus gewandt. Es ist mir dabei immer schlechter und schlechter gegangen, bis mir aus gesundheitlichen Gründen nichts anderes mehr übrig blieb, als mich von ihm zu lösen. Sich an Jesus Christus zu wenden, verhindert Mystik und kann nur gut gehen, wenn es oberflächlich bleibt.

 

45d) Einerseits schreiben Sie sehr viel über Ihre Lehre, anderseits scheint es mir eigentlich nicht möglich, sie zu verwirklichen. Wie kann denn nun das Transzendente, der Kosmos auf die Erde geholt werden, wenn es einerseits höchst sinnvoll ist, einen ganz normalen Menschen wie Sie und ich dort zu haben, damit das Gehirn auf die gewohnte Weise kommunizieren kann, wenn dieses Menschenhafte der Erkenntnis von Transzendentem dann aber doch wieder im Wege steht?

Ich meine, dies sei die effizienteste Methode, wie ich es beschrieben habe. Sie brauchen sich aber nicht so lange an ein menschenhaftes Wesen im Jenseits zu richten, bis es Ihnen nicht mehr gut tut, sondern nur bis Ihnen diese Einstellung des Gehirns klar ist und sie den Adressaten auflösen können von zum Beispiel Jesus Christus zu Gott, oder von einem geliebten verstorbenen Ahnen zum Grossen Geist. Mehr kann ich Ihnen hier nun aber nicht mehr mitteilen. Es kommen da persönliche Themen, die im Rahmen des Basisseminars bearbeitet werden.

Was können denn das für persönliche Themen sein?

Zum Beispiel wenn jemand ein Rassismus-Problem hat. Das Auflösen zum Absoluten erfolgt schritt- oder stufenweise entsprechend den persönlichen Limitierungen. Wenn da Hilfe benötigt wird, erfolgt das mündlich. Eine interessante Beobachtung, die vermutlich alle machen, ist dass wir von „Natur“ aus diebisch sind und zuerst wie ein Mönch resp. eine Nonne lernen müssen, nur zu nehmen, was uns gegeben wird, auch dass wir bei Erfolg nicht aussuchen können. Wir sind in diesem Bereich nicht urteilsfähig und würden nur Verrat begehen. Wir erkennen, dass es das mit Abstand Beste ist, diesem Grossen Geist dienen zu können und von ihm ernährt zu werden, wie er es für richtig befindet. Wir lernen aus Erfahrung, dass wir nichts zu befürchten haben, wenn wir da verbunden sind. Wir sehen, dass diese höhere Macht ohne Grenzen tatsächlich existiert und dass es nur töricht wäre, sich ihr nicht hinzugeben. Alle Grenzen zu ihr öffnen.


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